Altar of Freedom – Erstes Testspiel

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Am Wochenende hatte ich ein klein wenig Zeit, um ein erstes Testspiel mit den Altar of Freedom – Regeln zu machen. Obwohl das Bieten um die Initiative mit nur einem Spieler natürlich nicht die Tiefe und Spannung erreicht, die es mit mehreren Mitspielern hätte, habe ich schon einen ganz guten Eindruck davon erhalten, wie das System funktioniert. Mein erster Eindruck ist, das die Regeln sehr gut von der Hand gehen, alles ist einfach und schnell geregelt und man bekommt spätestens in der zweiten oder dritten Runde sämtliche Abläufe problemlos auf die Reihe.

Hier erst mal ein paar Bilder, ich werde die Tage einen kompletten Spielbericht online stellen, bei dem ich Schritt für Schritt auf die einzelnen Regeln eingehe und alles in Ruhe erkläre.

Gruß,
Thomas

Tutorial: Felbdefestigungen

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Heute möchte ich Euch ein kleines Tutorial zeigen, kein Hexenwerk, aber vielleicht für den einen oder anderen ganz hilfreich: wir bauen Feldbefestigungen für Altar of Freedom, die aber natürlich im Grunde für jedes Spiel nutzbar sind, wenn man sie entsprechend anlegt.

Also, los gehts! Was brauchen wir?

Die Feldbefestigung benötigt natürlich ein Base, wir nehmen hier Plastikcard, dann natürlich etwas Werkzeug, etwas zum Gestalten der Base (Sand+Leim oder entsprechende Paste) und dann noch die Befestigungen selbst. Da es sich um improvisierte Stellungen handelt, können wir hier praktisch alles nehmen, ich werde hauptsächlich Zahnstocher und Korkstücke benutzen.

Wir schneiden jetzt also ein paar Streifen, 6×1 cm Plastikcard ab und bestreichen diese dann mit der Paste, bzw. mit dem Leim-Sand-Gemisch.

Wenn wir das haben, kommt auch schon der kreative Teil, wir schneiden Stücke von den Zahnstochern ab und platzieren sie auf den Bases , dekoriert wird das ganze mit Felsen aus Kork.

Jetzt alles gut trocknen lassen, vor allem die Paste benötigt ziemlich lang. Wenn alles trocken ist, grundieren wir die Stellungen mit einer Farbe nach wahl und bemalen alles.

Wenn die Farbe trocken ist, kommt Grasflock auf die Base und fertig sind die Feldbefestigungen!

Hands on: Altar of Freedom (Teil 2: Was brauchen wir zum Spielen?)

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas
Weiter geht es mit Teil 2 unserer Serie zu Altar of Freedom. Thema heute: was benötige ich zum Spielen?
Zuallererst benötigen wir natürlich die Regeln, entweder in digitaler Form (passt gut auf alle Tablets & Handys, die ein pdf öffnen können, da hier angenehmer Weise keine App als Kopierschutz zu Grunde liegt) oder natürlich die Printausgabe. Entweder wir wählen eines der 4 bereits im Regelbuch enthaltenen Szenarien (Shiloh, Antietam, Champion Hill und Cedar Creek), von denen Shiloh und Cedar Creek auch als kostenloser Download vorhanden sind, oder eines der unzähligen Szenarien aus den beiden Szenariobänden.
Natürlich benötigen wir auch Figuren, wir brauchen sogar jede Menge Figuren! Die Schlachten des Amerikanischen Bürgerkriegs waren alles andere als klein, selbst in diesem Großtaktischen Maßstab ist jede Menge los auf der Platte. Ein Beispiel: für die kleinste aller Schlachten aus dem östlichen Buch, 1st Manasses, die auch gut als eine Art Tutorial zum Einstieg dienen kann, benötigen wir schon 11 Einheiten Infanterie (12 bei den Konföderierten), je 1 Einheit Kavallerie, je 4 Artillerie und einen (bzw. zwei) Generäle. Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, das auf einer Infanteriebase mindestens 24 Mann stehen (und das ist ohne Plänkler gerechnet), sind das pro Seite schon mal mehr als 250 Infanteristen, zusammen mit den Generälen, der Kavallerie und Artillerie und natürlich den HQs (dazu später mehr), sind das pro Seite schon mal so um die 300 Figuren. Aber wir müssen natürlich nicht verzagen, zum Glück steht uns keine unlösbare Aufgabe bevor, denn wir reden hier nicht von mehrteiligen 28mm Figuren, sondern von handlichen, kleinen – und trotzdem hoch detaillierten – 6mm Kameraden, die praktischer Weise oft zu viert auf einem Streifen kommen. 

Wer noch nie eine 6mm Figur in Händen gehalten hat, dem sei an dieser Stelle Mut zugesprochen:
Das Bemalen der Figuren geht wirklich schnell und gut von der Hand und auch wenn die Figuren teils sehr detailliert sind (zumindest deutlich mehr als man zunächst erwarten würde), fällt einem auch das Hervorheben der Details ziemlich leicht. Es gibt verschiedene Techniken, in denen man die kleinen Kerls bemalen kann, manch einer setzt „nur“ Farbpunkte auf eine schwarze Grundierung, was auch einen interessanten Effekt gibt (der mir selbst aber zu Comigmäßig ist), ich persönlich mache es hier ganz klassisch: nach der Grundierung bemale ich alle Flächen mit den Grundfarben, am Ende kommt ein schwarzes Wash darüber (Schwarz, um maximalen Kontrast zu bekommen) und fertig. Wenn ich noch ein bisschen Farbe auf der Palette habe, setze ich ein paar winzige Highlights, meistens auf den Händen, aber das ist nun wirklich nicht nötig. In einer guten Stunde bekommt man eine komplette Einheit aus der Tüte auf die fertige Base – und dabei ist es nicht so, das man jetzt sonderlich hetzen müsste! (Mein ganz persönlicher Tipp: Eine passende Reportage oder natürlich den Klassiker „Gettysburg“ nebenbei laufen lassen, dann geht der Rest wie von selbst!) 


Die Basierung gestaltet sich auch ziemlich einfach:

Infanterie, Kavallerie und HQs werden auf 6x3cm, Artillerie und Generäle auf 3x3cm aufgestellt. Wie viele Figuren wir im Einzelnen auf die Bases stellen bleibt uns überlassen, hier ist also reichlich Spielraum für Kreativität gegeben. Besonders austoben kann man sich bei den Hauptquartieren. Jede Division bekommt sein eigenes HQ, das den Sammelpunkt für gebrochene Einheiten auf dem Spielfeld darstellt. Hier kann man von Zelten über einen Generalsstab bis zu einem Lazarett eigentlich alles machen was einem einfällt, Inspiration findet man sicherlich im Netz mehr als genug.

Die Regeln und die Figuren haben wir jetzt, was wird also noch benötigt?
Natürlich brauchen wir Würfel! Bei Altar of Freedom brauchen wir aber wirklich nur eine kleine Menge, praktisch jeder Test wird mit einem W6 geworfen, dazu noch einen W10 bzw. W20 für die Uhr (… die man natürlich auch liebevoll als selbst gebastelte Uhr mit Ziffernblatt selbst bauen kann, aber dazu mehr in einem späteren Artikel) und das war es dann auch schon. Neben den Würfeln natürlich noch ein Maßband, natürlich mit Zollangabe (wir spielen ja schließlich den Amerikanischen Bürgerkrieg!), sowie Marker für die Verluste der einzelnen Einheiten. Das kann alles sein, von den oft benutzten bunten Glassteinen über kleine Kiesel, bis hin zu einzeln basierten Figuren, erlaubt ist was gefällt. Zettel und Stift können nicht schaden, wenn sie auch nicht lebensnotwendig sind, um die Initiative festzuhalten, das kann aber problemlos auch mit einem Würfel oder anderen Markern geschehen, hier muss jeder die Methode heraus finden, die ihm selbst als die beste scheint.
Wir haben die Regeln, Figuren, ein Maßband, einen Beutel voller Würfel und alles weitere, was brauchen wir noch? Gelände natürlich!
Der 6mm Maßstab gibt uns eine einzigartige Möglichkeit, ein realistisches Gelände nachzustellen! Müssen wir in den meisten Maßstäben irgendwie einen Kompromiss zwischen echt aussehendem Gelände und Spielbarkeit finden, haben wir hier wirklich mal eine Chance, ein Schlachtfeld nachzubauen, das auch wie ein echtes aussieht! Ihr wisst nicht, was ich meine? Na dann schaut mal hier nach.
So das war es auch schon, wir haben jetzt alles was wir benötigen, um unsere erste Partie „Altar of Freedom“ zu spielen. 
In den nächsten Artikeln werde ich Euch zeigen wie einfach und schnell man die Figuren bemalen kann und natürlich wird es auch ein paar Tipps zum Geländebau geben.
Wir sehen uns!
Thomas

ACW in 6mm – die ersten Truppen marschieren

Thomas

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Thomas

Nachdem ich die wirklich (wirklich, wirklich) kleinen Flaggen endlich angeklebt und die weißen Kanten angemalt habe, hier nun die ersten vier fertigen Bases!

Gruß,
Thomas

ACW in 6mm – think big, buy small

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Die letzten beiden Tage habe ich Abends immer ein paar Stunden gemalt und es ist schon wirklich was zusammen gekommen. 96 Mann sind fertig bemalt und warten auf ihre Bases, die leider noch immer nicht da sind. Noch dazu sind die nächsten 100 frisch grundiert und warten auf  ihren Einsatz.

In den wenigen Trockenzeiten habe ich immer mal wieder eines der Häuser zusammen gebastelt, sie sind zwar aus Papier, aber für die ersten Testspiele eigentlich genau richtig.

Gruß,
Thomas

PS: Ach, und zwischendurch habe ich auch noch meine Western-Platte weiter gemacht. Die ist zwar auch noch lange nicht fertig, aber hier auch mal wieder ein Update:

ACW in 6mm – der Wahnsinn in Tüten

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
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Thomas

Heute war mal wieder einer dieser Tage: Du kommst von der Arbeit nach Hause und im Briefkasten erwartet Dich ein kleines, unscheinbares Briefchen. Die Aufschrift deutet vage an, was das Gewicht des Briefes dann bestätigt: die Zinnfiguren aus England sind da! Baccus hat sich hier wirklich selbst übertroffen, am Donnerstag bestellt, Freitag bezahlt und schon am Dienstag im Briefkasten. Das nenne ich mal eine schnelle Brieftaube.

Nach dem Öffnen des Briefes dann die nächste Überraschung: die 6mm Figuren (meine ersten in diesem unglaublichen Maßstab) haben so gut wie gar keine Gussgrate! Und besser noch – sie sind wirklich extrem detailliert, sogar deutlich besser, als meine 15mm Figuren von Old Glory.

Also fix eine Einheit (6 Streifen) rausgekramt, auf Holzstreifen geklebt und grundiert. Normalerweise ist spätestens das jetzt der Zeitpunkt, an dem einem die ganzen kleinen Gussnasen auffallen, die man vergessen hat, aber nichts dergleichen war zu erkennen.

Knappe zwei Stunden später waren alle Grundfarben aufgetragen und meine Begeisterung steigte immer mehr – die Figuren haben derart viele Details, das ich mich geradezu beherrschen musste, nicht alles anzumalen, damit die kleinen Figuren nicht in einem bunten Brei enden. Mein Mantra des Tages: Eine Armee, keine Figur bemalen!


Nach der Pause zum Abendessen habe ich die Figuren dann mit Wash behandelt und ganz leicht gehighlightet. Sicherlich ist das bei diesem Maßstab übertrieben, aber ich wollte einfach mal sehen was geht. Leider sind die passenden Bases noch nicht da, aber wie ich die Jungs bei Warbases kenne, kann sich das eigentlich nur noch um wenige Tage handeln.

Auf Mikkos Blog, habe ich ein paar passende Häuser gefunden, ein ganz ausdrücklicher Dank an dieser Stelle, die Dinger sind perfekt für den Anfang!
Probehalber habe ich fix mal eines zusammengebastelt, aber seht einfach selbst.

Alles in allem ein toller Start in einen neuen Maßstab – morgen geht es weiter!