Kill – Team Spielewochenende

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Wir versuchen in regelmäßigen Abständen Spielewochenenden zu veranstalten, an denen wir uns aus allen Ecken der Republik zusammen finden und einfach nur eine gute Zeit haben. Zu jedem Termin legen wir uns auf ein Schwerpunktthema fest, was uns alle motiviert, unsere Projekte entsprechend fertig bemalt zu haben. Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit – und dieses mal stand Kill Team auf der Agenda.

Für mich war das die Gelegenheit, endlich mal meine Tau ins Feld zu führen, die ich seit dem Erscheinen der neuen Kill Team – Box hierfür aufgebaut hatte.  Als Gegner hatten sich Orks, Eldar, Space Wolves und Chaos Space Marines der Alpha Legion versammelt, für Abwechslung war also gesorgt. Lediglich die erwartete Ankunft der Dark Eldar fiel aus, diese waren offensichtlich im Warp verschwunden und konnten so nicht an der Party teilnehmen. „Kill – Team Spielewochenende“ weiterlesen

Dreadball Hobgoblin Team

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Ein weiterer Kundenauftrag: ein Dreadball Hobgoblin Team im normalen Tabletop-Standard.
Das Bemalen hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe der Kunde hat ebenso viel Spaß beim Spielen mit den Figuren.

Dreadball – Hobgoblins

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Heute gönne ich mir mal eine Auszeit von dem ganzen Napoleonischen Kram und kümmere mich um eine weitere Auftragsarbeit. Mir gefallen die neueren Dreadball Teams wirklich gut, toll zu sehen wie sich die Qualität der Figuren verbessert hat.



Die Vier Muskel-Tiere: Dreadball

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Heute habe ich das vierte Team für meine Dreadball-Sammlung fertig bekommen: die Zwerge!

Das noch namenlose Team (wer noch nie gespielt hat, kann sich auch keinen Namen machen) ist der nächste Schritt in Richtung Vervollständigung meiner Sammlung. Ich möchte alles haben, was ich für eine komplette 6-Spieler-Runde Dreadball Ultimate benötige. Als krönenden Abschluss, nachdem ich also alle benötigten Teams zusammen habe, werde ich mir die wunderschöne Spielmatte  bestellen und damit dann das Projekt Dreadball *trommelwirbel* für beendet erklären.

Aber halt – nicht zu früh freuen!
Noch immer stehen zwei Teams aus. Das fünfte Team, das Roboterteam, ist bereits in Arbeit, welches Team aber den Abschluss bilden soll, da bin ich mir noch nicht sicher.

Habt Ihr irgendwelche Vorschläge?
Welches Team sollte das sechste und letzte in meiner Sammlung werden?

Ich freue mich schon auf Eure Ideen,
Thomas

Dreadball – Orks

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas
Gestern ging es munter weiter mit dem Marauder-Team, wobei ich mich erst mal auf die drei dicken Orks gestürzt habe. 
Noch fehlen die Rückennummern

Die Drei von der Tankstelle – von denen möchte ich keine reingehauen bekommen!

Nach dem Entgraten entpuppen sich die Modelle als wirklich sehr schön und toll detailliert, dank Airbrush und Wash bemalten sich die drei Jungs quasi von selbst. Als nächstes stehen die fünf Goblins an, dann ist auch schon das zweite Team fertig. Nebenbei werde ich noch den Schiedsrichter-Bot bemalen und dann ist Dreadball auch schon durch!

Ich bin froh, dass ich so gut voran komme, denn schaut mal was letzte Woche in der Post war:

Jawollja, Infinity!

Ich brenne richtig darauf, die neuen Infinity-Figuren zu bemalen und ja, ich habe mit den Dreadball-Teams schon mal die Rüstungsfarben ausprobiert.
🙂

Gruß,
Thomas

Dreadball – Menschen & Orks

Thomas

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In der Zwischenzeit ist das Team der Trontek Titans fertig und die Arbeiten am nächsten Team haben begonnen.

Wie schon bei den Menschen habe ich auch bei den Orks … ähm … den Maraudern meine ich natürlich, auf eine zweifarbige Grundierung die Grundfarbe mit dem Airbrush aufgetragen und dabei mit immer heller werdenden Farbschichten die Highlights gesetzt. Dummerweise hatte ich nur einen Rotton, den ich mit Weiß aufgehellt habe, weswegen das Team am Ende ziemlich Pink aussah. Aber das ist alles nichts, was zwei Schichten Wash nicht beheben können, mittlerweile gefällt mir der Farbton echt gut. Einen Namen habe ich für das Team noch nicht, aber da wird mir sicherlich noch irgendwas passendes einfallen.

Im Laufe der Woche werde ich das Team fertig machen, wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle, ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

Gruß,
Thomas

Dreadball – weiter geht’s!

Thomas

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Thomas

Gestern Abend ging es munter weiter mit meinem ersten Dreadball-Team.

Wie gesagt wollte ich an denen ja das Farbschema testen, dass ich für meine PanO-Infinity-Figuren nutzen möchte. Dazu trage ich auf eine zweifarbige Grundierung (Schwarz mit grauem, zenitalen Highlight) mehrere Blautöne auf, wobei ich immer heller werde und die helleren Schichten entsprechend auf kleinere Bereiche konzentriere. Da ich zwar nun schon relativ lange einen Airbrush benutze, aber ihn noch nie so wirklich für die farbliche Gestaltung von Figuren, sondern eher zum Grundieren und bemalen von Fahrzeugen benutzt habe, wird das eine gute Übung für mich sein.

Grundierung aus Schwarzem Grundton mit dem ersten grauen Highlight

Zeit für die erste Grundfarbe

Die Farbe wird ein bisschen aufgehellt für die ersten „echten“ Highlights

Am Ende ist das Ergebnis schön hell und Leuchtend.

Dank des Airbrushs bleibt die Farbschicht aber dünn genug um keine Details zu verdecken

An dieser Stelle war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, das setzen der Highlights ist einfach und der Effekt gefiel mir schon sehr gut. Für die PanO Figuren bin ich sehr zuversichtlich, was das Farbschema angeht.

Nachdem dieser „Test“ damit erfolgreich abgeschlossen war, wollte ich aber doch etwas mehr Tiefe in die Figuren bekommen, da diese (im Gegensatz zu den PanO – Figuren) ja fast komplett blau werden, entschied ich mich dafür, die kompletten Figuren (und nicht nur die Lücken zwischen den einzelnen Platten) mit blauem Wash zu überziehen. Das schwächt die Highlights deutlich ab, ohne diese jedoch komplett zu verdecken, der Effekt wird lediglich ein bisschen subtiler.

Blaues Wash – was es macht? 

Es washt blau! 🙂

Die Highlights sind trotzdem erhalten geblieben

Nun kommt Farbe ins Spiel

Teile des Helms werden mit weiß hervorgehoben

Und die ersten Kantenhighlights werden gesetzt. 

Jetzt werden die Stellen, an denen die Kleidung sichtbar ist mit dunkelgrau bemalt

Und zuletzt der Handschuh mit Silber

Okay, das klappte doch alles schon mal ziemlich gut. Als nächstes werde ich den Handschuh und die Kleidung washen und highlighten und dann sollten wir auch schon fast fertig sein. Zum Schluss werde ich – nach dem Mattlack – die Rüstungsteile noch mit Glanzlack zum leuchten bringen, ich denke jeder kennt die Bilder von den Reflektierenden Hochglanz-Helmen aus der NFL, das ist genau der Effekt, den ich erzielen möchte.

Also, bleibt dran!

Thomas

Dreadball – Erste Arbeitsschritte

Thomas

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Nachdem ich Euch gestern Dreadball vorgestellt habe, möchte ich Euch auch am Aufbau meiner Teams teilhaben lassen. Zunächst einmal liegen die Menschen und Orks aus der Kick-off Box an, danach stehen Ratten und Zwerge, aber auch die Roboter und sicher noch andere Teams auf der Wunschliste.

Ich werde es aber ruhig angehen und immer ein Team nach dem anderen machen, mit durchschnittlich 20 Euro sind die Teams recht erschwinglich, eins pro Monat sollte da locker machbar sein.

Fangen wir also mit den Menschen an:

Irgendwo in diesem Knäuel verstecken sich 2 Dreadball-Teams…

Die Figuren sind meist 2 bis 3-teilig, wer das nicht zusammen bekommt, ist selbst schuld.

So, erstmal alles ordentlich auseinander gekramt.

Und gleich mal die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen …

Die Qualität der Figuren an sich ist voll in Ordnung, aber die Gussgrate… au weia

Auch bei den dickeren Figuren reichlich was zum Feilen

Bei den Orks sieht es ein wenig besser aus … 

… aber so RICHTIG toll ist das auch nicht.

Tja, wie Ihr seht, gibt es einen Grund dafür, dass die Figuren so günstig sind, die Qualität ist zwar an sich gar nicht so schlecht, aber die Figuren haben Grußgrate wie in den Neunzigern. Und diese sind nicht nur riesig, sondern gehen auch oft mitten durch Rüstungsplatten, quer über Köpfe und und und…

Aber es hilft nichts, ich lege mir mein Werkzeug zurecht und versuche entspannt zu bleiben.

Also, ran ans Werk, nen guten Film nebenbei angemacht und ab gehts!

Die Orks werden erstmal wegsortiert.

Und nach einer guten Stunde ist es auch so weit, die Menschen sind von den Gröbsten Gußgraten entfernt…

Jetzt nochmal mit der Zahnbürste abschrubben und gut ist.

Nach etwas über einer Stunde (für 8 Figuren….) war dann alles entgratet und zusammengebaut. Auf dem Bild oben seht Ihr noch ein paar Fetzen an den Figuren, die sich aber in der Regel ganz gut mit einer alten harten Zahnbürste entfernen lassen.

Zum Abschluss des Tages werden die Jungs noch grundiert, morgen kommt dann Farbe ins Spiel.

Eigentlich wollte ich ja die Jungs schon mal mit den Grundfarben versehen, aber angesichts der Tatsache das es schon deutlich nach 23 Uhr ist, verkneife ich es mir, den Kompressor nochmal anzuschalten und lasse den Airbrush liegen. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Ich konnte es nicht lassen, zumindest den Ball musste ich schon mal fertig machen.

Heute Abend geht es dann vermutlich schon weiter, ich möchte an diesen Figuren mein Farbschema für die Infinity-PanOs testen, also ein sehr sehr helles Blau, mit dem Airbrush und den passenden Farben sollte das eigentlich kein allzu großes Problem werden, ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

Gruß,
Thomas

Dreadball – Erste Eindrücke

Thomas

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Thomas


Dreadball? Ist das nicht dieser komische Abklatsch unseres geliebten Bloodbowl?

Als ich zum ersten Mal über das System gestolpert bin, ich glaube es war letztes Jahr auf der Spielemesse in Essen, war ich nicht wirklich beeindruckt. Bloodbowl in der Zukunft. Nett aber nicht toll, dachte ich mir.

Erst am vergangenen Wochenende, als wir bei meinem Kumpel Stephan zu Gast waren, sollte ich merken, das ich nicht ganz richtig lag. Natürlich ist es ein futuristisches Sportspiel in der Zukunft – natürlich liegt der Vergleich mit Bloodbowl auf der Hand. Und doch hat Mantic es geschafft, ein Spiel zu schaffen, das bei allen Ähnlichkeiten doch eigenständig und anders ist. Wir haben zwei Drei-Spieler-Partien auf dem Ultimate-Spielfeld gespielt, mit drei Teams die sich um zwei Bälle prügeln ist Chaos und Spaß garantiert – und auch die Balance zwischen den Teams war stets relativ ausgeglichen, da eigentlich immer derjenige der gerade mal ein paar Pünktchen vorne liegt von den beiden anderen Teams aufs Maul bekommt.

Was verbindet nun die beiden Systeme?
Ganz klar, Orks, Ratten, Menschen und viele andere Rassen/Konstrukte jagen in Teams Organisiert einem Ball hinterher und verprügeln sich dabei nach Herzenslust. Es gibt Ereigniskarten, Fouls, Eine Reserve- und KO-Box.

Ja super, wo ist dann jetzt der Unterschied?
Bei allen Gemeinsamkeiten gibt es doch einen gewaltigen Unterschied zwischen den Systemen, die Art und Weise wie gespielt wird ist grundlegend anders. Das liegt gar nicht so sehr daran, dass weniger Spieler auf dem Feld sind, oder das Spielfeld in Hexfelder aufgeteilt ist, sondern an den Spielmechaniken.

Vor allem anderen liegt das wohl an den Würfelproben: Während bei Bloodbowl der aktive Spieler mehr oder weniger alleine am Zug ist und die Würfelwürfe durchführt, finden bei Dreadball fast alle Proben vergleichend statt. Beide Spieler würfeln also gegeneinander und versuchen jeweils mehr Erfolge als der Gegenüber zu erzielen. Hier werden auch keine Speziellen Würfel benötigt, das Spiel kommt mit einer Handvoll W6 aus, ein Erfolg hängt von der Fähigkeit des Spielers ab, in der Regel liegt das bei 3+ oder 4+. Man wirft nun drei Würfel, wobei die Anzahl der Würfel (nicht der zu erreichende Wert!) durch die Situation verändert werden kann (Manche Spieler erhalten Extrawürfel für bestimmte Aktionen, etc.) und vergleicht das Würfelergebnis mit der Fähigkeit des Spielers. Daraus ergibt sich dann die Anzahl der Erfolge.

Zu Kompliziert? Nichts verstanden?
Keine Angst, das ist wirklich Semmeleinfach, hier ein Beispiel:
Joey Kieferbrecher versucht, den Ork Graznahk der Rote zu Tacklen. Da Joey ein Guard ist, bekommt er einen zusätzlichen W6 für die Probe, da er ein paar Felder Anlauf genommen hat, bekommt er noch einen zusätzlichen Würfel, er wirft für diese Probe also mit insgesamt 5 Würfeln, sein Stärkewert liegt bei 4+.
Graznahk der Rote ist ebenfalls ein Guard, bekommt also auch einen Würfel dazu (Guards kennen sich halt mit sowas aus…), da Orks stärker sind als normale Menschen, muss Graznahk eine 3+ für einen Erfolg würfeln.

Die Würfelergebnisse:
Joey würfelt 1,3,3,4,6 (was an dieser Stelle erst einmal 2 Erfolge wären, da er 4+ benötigt)
Graznahk 2,2,3,5 (ebenfalls 2 Erfolge – Graznahk braucht ja nur eine 3+)

Bei Dreadball explodieren die 6er aber, was bedeutet, dass eine geworfene 6 nicht nur einen Erfolg bringt, sondern der Würfel noch einmal geworfen werden darf. Wird wieder eine 6 Gewürfelt, geht das Spiel immer weiter..

Joey wirft eine 5, wieder ein Erfolg und hat damit insgesamt 3.

Da Graznahk nur 2 Erfolge hat, hätte Joey die Probe somit bestanden.

…ich denke an dieser Stelle reicht es mit dem Beispiel, Ihr hab es sicherlich schon kapiert, oder?
🙂

Also, sollen wir nun alle Bloodbowl in die Tonne kloppen und nur noch Dreadball spielen?
Auf keinen Fall. Aber Dreadball ist eine überraschend gute und vor allem eigenständige Alternative zum Games Workshop-Urgestein. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, nehmt Euch mal ’n Stündchen Zeit und spielt eine Runde, ich bin sicher, Ihr werdet positiv überrascht sein!