Epic Kampagne – Die Deathguard greift an

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

 
Im Süden der Jericho-Weite, nahe des von den Tau kontrollierten Reichs, liegt das Schwarze Riff, ein unerforschtes, interstellares Gravitationsphänomen, dass aus hunderten ehemaliger Planten und Millionen Asteroiden besteht. Diese zerreißen und vernichten sich gegenseitig in ewigen Kollisionen, unbändige Kräfte des Kosmos verzehren diese Region. Die einzigen Mächte die hier überleben können sind jene des Chaos.
 
 
Malek Vos, Lord der Deathguard und aufstreben Kriegsherr der Randwertigen Gebiete des Schwarzen Riffs, hatte in den letzten Monaten seine Chaosmarines um eine Vielzahl an Dämonenmaschinen erweitern können. Er strebte die Vorherrschaft über diese Region an und hatte bereits einigen Ruhm im Namen Nurgles erringen können. Sein Gott war ihm gewogen und sein nächster Blick fiel nun auf das Taureich in dieser Region. „Wenn wir diesen Abschaum besiegen werden sich uns weitere Clans und Krieger des Riffs anschließen! Wir bringen ihnen Verderben und Verfall, Tod und Wiedergeburt im Zeichen Nurgles!!“
In der Nähe einer größeren Tauniederlassung auf dem Planeten Iphigenia kam es dann zum Kampf zwischen der Deathguard und einer mobilen Einsatztruppe der Tau ….
 
Entgegen unseres Vorsatzes mehr Szenarien zu spielen war dies ein klassisches 3000 Punkte-Spiel. Leider hatte ich an dem Abend meine Regeln vergessen, so dass wir aus dem Kopf das Turnierspiel gemacht haben. Es ging aber dennoch sehr gut und flüssig wie ich fand.
Momentan fehlt es mir leider noch an der nötigen Infanterie für meine Nurglehorde. Daher musste ich leider „halb-proxen“ – richtige Modelle aber falsche Heraldik… Eigentlich mache ich sowas nur sehr ungern, aber ich wollte die Armee und die tollen anderen Modelle einfach ausprobieren
 
Der Plan des Chaoslords war einfach. „Ich halte mit meiner Leibgarde die linke Seite, an uns kommt nichts vorbei! Der rechte Flügel rückt hart und unerbitterlich vor, während das Zentrum den Feind lange genug in Schach hält. So werden wir sie einzeln schlagen und einen bedeutenden Sieg erringen.“

Im Zentrum der Deathguard stehen schwere Dämonenmaschienen, eine Horde Chaosgeißeln, ein Seuchenturm und ein Plaguereaper stehen bereit.

An der linken Flanke rückt Malek Vos mit seinen Chaosmarines trotz des Abwehrfeuers der Tau vor und nimmt Verteidigungsposition ein. Er und sein Trupp sollte allein den Ansturm der Tau auf dieser Seite aufhalten, obgleich hier noch nur wenige Tautruppen stehen. 



Im Zentrum rücken Taupanzer in die Siedlung um die Chaostruppen früh zu blockieren. Die Chaosgeißeln sehen ihre Chance und stürmen der Panzertruppe entgegen um sie schnellstmöglich zu zerschlagen bevor der Gegner seine panzerbrechenden Waffen einsetzen kann.

Rechts bezieht ein weitere Chaosmarinestrupp Position in einer Ruine. Vor seiner Front massiert sich das Groß der Tauinfanterie, Scouts, Feuerkrieger und Kroot, begleitet von vielen Fahrzeugen. Scheint Malek Vos Plan früh zu scheitern? 

Auf der gesamten breite der Front entbrennen heftigste Kämpfe! Auf der linken Seite locken die wenigen Deathguards die Speerspitze der Tau an. Ein riesiger Manta, gefüllt mit Panzer und Infanterie greift unter massiven Feuer die Chaostruppen  an. Die müssen diesem überragenden Feind ausweichen und fallen in ein Feld hinter ihnen zurück. Im Zentrum vernichten die Chaosgeißeln die Taupanzer, die sich hinter eine Landeplattform zurückziehen, nur um dann von den Hellblade-Jägern des Chaos völlig aufgerieben zu werden. Die mutigen Kroot-Infanteristen wagen einen riskanten Gegenangriff und es gelingt ihnen sogar drei der Chaosgeißeln zu vernichten. Allerdings erleiden sie dabei derartig hohe Verluste, dass nur ein kleiner Trupp übrig bleibt und auch dieser fliehen muss. Auf der rechten Seite nehmen der Chaostrupp in der Ruine, Landraider und Seuchenturm die Masse der Tauinfanterie und Feuer und zerschlagen den Scouttrupp, während sie selbst keine Verluste erleiden.
 
(Die zweite Runde ist immer der Zeitpunkt an dem die Fotos fehlen weil man voller Elan und mitten im Gefechtsfieber doch so einiges vergisst… Fotos machen, Dämonen beschwören, den eigenen Schlachtplan … )
 
Durch die Lücke im Zentrum stoßen die Blight Drones an den brennenden Chaosgeißeln vor und nehmen die Tauinfanterie unter Kreuzfeuer. Diesmal können die Kroot (links Mitte) den Ansturm des Chaos nichts mehr entgegensetzen.
 
Während die Schlacht sich zunehmend immer besser für das Chaos entwickelt, zerschlagen die Tau in einem weiteren Angriff die linke Flanke. Nur dank des Heldenmuts (das war mein Siegbonus der letzten Schlacht) konnten sich Malek Vos und seine Kämpfer dort sammeln um noch einmal Widerstand zu leisten. Doch das Feuer der Tau lässt nicht nach und sie vertreiben die Deathguard erneut, während sie selbst langsam aber sicher vorrücken.  

Rechts rücken die Landraider weiter auf ihr Missionsziel vor und verursachen etliche Verluste unter den Tau. Diese haben den Chaoskriegern hier nichts entgegen zu setzen und fliehen nach und nach.
 
Die linke Flanke ist gefallen! Nur ein einzelner Trupp kann mit seinem Rhino entkommen, an Bord den schwer verletzten Körper ihres Kriegsherren…
 
Doch im Zentrum sieht es gut aus, Nachdem die Blight Drones die Reste der Tauinfanterie zur Flucht gebracht haben, fallen die Chaos Space Marines über die Fliehenden her und machen sie im Nahkampf nieder. Nahe der Landeplattform haben sich die wenigen verblieben Taus gesammelt, haben dem Chaos aber nur noch wenig entgegen zu setzen.

Der Plague Reaper schließt nun die Lücke und deckt die offene Flanke der Deathguard. Trotz überlegenen Feuerkraft kommen die Tau an dieser Kriegsmaschine nicht vorbei.

 
Auch der Seuchenturm nimmt den Manta und die Tautruppen an der linken Flanke unter Langstreckenfeuer. Zugleich sichert diese gewaltige Maschine zwei Missionsziele gleichzeitig und deckt den Rückraum der Chaostruppen.   

Rechts rumpeln die Landraider weiter unaufhaltsam ihrem Ziel entgegen. Alle Tautruppen auf dieser Seite wurden zerstört oder vertrieben, der Weg ist offen.

Ein überragender Sieg des Chaos!! Nun ja, zumindest im Zentrum und an der rechten Flanke, links hatte ich den Tau nichts entgegen zu setzen und hab in der zweiten Runde beschlossen diese Gefahr einfach weitgehend zu ignorieren und im Zentrum weiter Druck zu machen. Meine beiden großen Kriegsmaschinen dümpelten eh hinten rum und konnten so gut einspringen.
Allerdings habe ich auch so einige Fehler gemacht, die sich aber zum Glück nicht so schlimm auswirkten. Meinen Oberkommandierenden auf der linken Seite einzusetzen war wirklich dumm. Es war nur eine Frage der Zeit das er fallen würde zumal ich es drei Runden lang vergaß mal meine Dämonen zu beschwören. Für meine schweren Kriegsmaschinen hatte ich zumeist keinen Plan, die fuhren hinten hin und her und versuchten irgendwas zu treffen. Allerdings ging so viel Potenzial verloren, insbesondere der Plague Reaper mit seiner nur kurzen Reichweite. Was man auf den Fotos nur neben sieht ist mein Terminatortrupp plus zwei Dreadnoughts. Meine teuerste Einheit stand als Garnison ganz vorne und wurde gleich in der ersten Runde fast ganz aufgerieben. So waren 500Pkt nahezu weg und ich musste sie zugleich irgendwie aus allem Feuer raushalten um den Tau nicht gleich ein Missionsziel zu schenken. Dem Manta und der ihm folgenden Infanterie hatte ich wenig entgegen zu setzen und ging ihm einfach aus dem Weg. Die Chaosgeißeln habe ich auch ordentlich verheizt. Aber immerhin haben sie die Panzereinheit vertrieben und die Kroot nahezu niedergemacht und das Zentrum für die Drohnen geöffnet. Diese konnten so durchstoßen und ermöglichten es mir die Tautruppen unter Kreuzfeuer zu nehmen was deren ohnehin nicht so guten Rüstungswurf weiter verschlechterte. Zugleich war das langsame und massierte Vorrücken der Marines mit den Landraidern unterstützt durch das Feuer des Seuchenturms sehr effektiv. So ging letztlich doch alles gut und ich konnte einen tollen Sieg einfahren. Allerdings ist das Schicksal Malek Vos noch offen …. 

Epic Kampagne – Der Kampf um die Jericho-Weite

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas
 
Seit Anfang des Jahres tobt bereits der erbitterte Kampf um die Vorherrschaft in der Jericho Weite. Während das Imperium weiter seine Stellungen ausbaut und langsam versucht neue Systeme zu erobern, kämpfen Xenos und Verräterlegionen untereinander und gemeinsam gegen die Armeen des Imperators.
 
 
Einmal im Monat habe ich das große Privileg mich mit den Ulmer Strategen zu treffen und dort unserem geliebten Hobby zu frönen. In diesem Jahr haben wir uns vorgenommen eine kleine erzählerische Kampagne in den Jericho Weiten zu spielen. Das Setting dient als Hintergrund für unsere Gefechte und unser Ziel ist es letztlich, von diesem ollen Turnierspielen wegzukommen und mehr Szenarios zu spielen. Darüber hinaus bekommt der Gewinner einer Schlacht auch einen kleinen Bonus fürs nächste Gefecht, es lohnt sich also.
 
Bisher habe ich mit meiner Chaoshorde an bereits drei Schlachten teilgenommen. Während der ersten Schlacht und unserem gemeinsamen Auftakt, kämpfte eine Koalition von Tau und meiner Red Corsairs-Truppe unter ihrem Kriegslord Oneius Prayd gegen eine Invasionsgruppe des Imperiums im Süden des Sektors. Wir spielten 2 vs. 2 mit insgesamt 4000 Punkten. Das Imperium gewann und konnte seine Stellung im Süden sichern.  
 
Während meines nächsten Spieles wollte ich diese Schmach sühnen, sagte mich los von meinen doch so zweifelhaften Verbündeten und führte eine gemischte Chaoshorde unter dem Befehl des Lords Urkrathos ins Gefecht um die Makropolwelt Vanity in der Celebos Kriegszone. Gespielt wurde ein Angriffsszenario in dem 3000Pkt Imperium eine Stadt gegen über offenes Feld angreifende 4000Pkt Chaos halten mussten. 
 
 
Die Chaostruppen hatten sich als Ziel eine Imperiumsgarnison ausgesucht, die sie mit aller Gewalt stürmten, die Garnisonstruppen unter ihrem wütenden Angriffen zerschmetterten und damit ihre Herrschaft über diese Region bis auf weiteres sicherten.
 
 Die Imperiale Garnison

 Überschwere Titankiller sichern die Zugangsstaße
 
Der Chaos Warlord-Titan im Angriff auf das Stadtzentrum
 
Von allen Seiten greifen die Chaostruppen gegen schweres Abwehrfeuer der menschlichen Verteidiger an 

Doch die Khorne Berserker richten ein Massaker unter den gegnerischen Truppen an und verwüsten alles in ihrem Weg  

 Auch im Norden stoßen die Chaosmarines mit Unterstützung des Warlords nun vor
 
Red Corsair Terminatoren zerschlagen mit dämonischer Hilfe die letzten Widerstandsnester 

Letztlich bleibt der Imperiumstruppen nur die Flucht vor dieser gewaltigen und brutalen Chaoslawine
 
 Nur eine letzte Kompanie und ein paar Sentinels leisten noch ein kurzes Gefecht vor dem vollständigen Sieg des Chaos
  
Siegbonus für die kommende Schlacht
 
Dies ist nun auch bereits einen Monat her. Seitdem hat ein weiterer Chaoslord Truppen um sich gescharrt um sich seinen Teil des Sektors zu sichern. Malek Vos, Lord der Death Guard hat sich als erstes Ziel die Tau in der Nähe des Schwarzen Riffs im Süden des Sektors ausgesucht ….
 
 


Epic – Spielewochenende

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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An diesem Wochenende war bei uns mal wieder volles Haus angesagt, Matthias, Stephan und Markus waren bei uns zum „Epic-Spielewochenende“ zu Gast.

Da wir alle noch Anfänger in Sachen netEpic sind und Markus & Stephan noch nie gespielt hatten, haben wir uns dazu entschieden, mit einer kleinen Anzahl an Einheiten zu starten, um dann mit jedem Spiel ein wenig größer zu werden. Im ersten Spiel beginnen wir mit lediglich 1250 Punkten, im zweiten dann 1800 und im dritten – wo dann die Regeln schon einigermaßen sitzen und man vor allen Dingen ein „Gefühl“ für seine Truppen bekommen hat – spielten wir dann letztlich mit 2500 Punkten.

Gespielt wurd das Ganze auf einem 300x120cm großen Tisch (gott sei dank kann man unseren esstisch so weit ausziehen!), zur Auswahl standen Space Marines, Chaos, Eldar und Orks – also die klassischen 4 Protagonisten des Warhammer-Universums.


Wir hatten viel Spaß und haben tolle Gefechte erlebt, die meist bis zum Ende völlig offen waren. Dadurch, dass jeder eine Fraktion gewählt hat, die er noch nie gespielt hatte, war eine gewisse Chancengleichheit gegeben.

Unterm Strich ein wunderbarer Spieletag und ich freue mich drauf, sowas bald mal wieder zu machen!
🙂

Hier noch ein paar Handybilder – wie es dann halt immer so ist, habe ich es nicht mehr hinbekommen, vernünftige Bilder mit meiner ordentlichen Kamera zu machen, da ich ja auch spielen und nicht alle 2 Minuten „HALT, ICH MUSS ERSTMAL EIN FOTO MACHEN“ rufen wollte. 🙂

Stand des Projektes: Epic – Crimson Fists & Ghazgkhull Thraka’s War Horde

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Im Zweiten Teil meiner Bestandsaufnahme widme ich mich den Space Marines, genauer gesagt den Crimson Fists. Seit meiner ersten Berührung mit Ihnen auf dem Regelbuch der ersten Warhammer 40K – Edition ist es eines meiner liebsten Chapter. Im ersten Bild seht Ihr den aktuellen Stand an „einsatzbereiten“ Modellen (ca. 4000 Punkte), die irgendwann, wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe, noch um ein paar Details erweitert werden, aber ansonsten soweit fertig bemalt sind.

Die Armee an sich ist natürlich deutlich unspektakulärer als die Eldar, dennoch fehlt es ihr nicht an Schlagkraft, vor allem da sie bei Bedarf durch eine Vielzahl an Titanen (die mit 4000 Punkten auch locker eine eigene Armee für sich sind) zurück greifen kann.

Hier seht Ihr den aktuellen Planungsstand, neben den Titanen sind noch jede Menge Fahrzeuge in der Mache, ein paar andere Einheiten – wie z. B. das unverzichtbare Thunderhawk-Landungsschiff sind nicht im Bild, da sie noch in diversen Plastiktüten auf den Zusammenbau warten. Der Imperator Titan ist zwar auf der Codex-Astartes-Liste eigentlich nicht vorgesehen, aber Gedanklich gehört er hier dazu, weswegen ich das Modell hier einfach mal mit dazu gestellt habe.

Die dritte Fraktion, die auf ihren Einsatz wartet, sind die Orks. Ich bin eher durch Zufall an eine riesige Sammlung gekommen, von denen ich erst einmal 3000 Punkte aufgestellt habe, was ich aus dem Rest mache, werde ich mal sehen, aber ich bin mir sicher, da wird sich schon noch eine Verwendung für finden. Also, hier ist zum Abschluss noch Ghazgkhull Thraka’s War Horde!
So weit also die Bestandsaufnahme, im nächsten Artikel wollen wir uns mal anschauen, was man mit den Modellen so alles anfangen kann …
Bis dahin!
Thomas

Stand des Projektes: Epic – Biel-Tan Eldar

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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In diesem Jahr stehen die Zeichen der Zeit auf Neuanfang.
Zu Beginn meiner kleinen Reise in die weite Epic-Welt ist erst mal eine Bestandsaufnahme angesagt. Im letzten Artikel dieser Serie habe ich ja schon einmal einen groben Überblick über all das geschaffen, was derzeit bei mir in Sachen Epic auf dem Tisch steht, heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, etwas tiefer in die Materie einzusteigen und einen genaueren Blick auf meine Biel-Tan Eldar zu werfen …

Alles begann am 16. Juli des Jahres 2014 mit einer kleinen, aber folgenschweren Ebay-Auktion. Für lumpige 0,99 Pfund ersteigerte ich – mehr aus Versehen – das, was heute der Kern meiner Eldar Armee sein sollte, 18 Basen mit Gardisten und 9 Falcon-Antigrav Schweber.

Die Figuren stammen noch aus einer der früheren Versionen des Spiels, aber glücklicher Weise ist das kein Problem, da bei Epic Heutzutage durch die schwierige Versorgungslage im Grunde genommen erlaubt ist, was gefällt (zumindest solange die Mitspieler nichts dagegen haben)
Nachdem die Figuren bei mir angekommen waren, begann ich gleich damit, diese zu restaurieren. Meine Armee sollte vom Weltenschiff Biel-Tan kommen, da mir das Design mit den weißen Rüstungen von allen am meisten zusagt. Lange blieben meine Ebay-Schnäppchen auch nicht alleine, schon nach ein paar Tagen hatte sich ein beachtlicher Haufen farbverkrusteter Figuren bei mir angesammelt, die es nun nach und nach aus ihrem Winterschlaf zu wecken galt … 
… ein ganzer Haufen Arbeit, wie mir schnell bewusst werden sollte.
Doch schon nach wenigen Stunden zeigte sich, dass sich die Mühe lohnen würde, die ersten bemalten Figuren motivierten mich dazu, die aufwändige Entfärbung der Plastikfiguren durchzuziehen. 
In den folgenden Monaten hat mich das Thema Epic stets begleitet, neben den vielen Aufträgen, die ich mit den Mietpinsel hatte und meinen ganzen anderen Projekten ist dies eines der wenigen Themen, die mich über das ganze Jahr immer wieder begleitet haben. Im Herbst war dann der erste Meilenstein erreicht, 1500 Punkte Biel-Tan Eldar, fertig bemalt und bereit für das Schlachtfeld!
Es war nun endlich so weit, über ein Jahr nach Beginn meiner kleinen Reise konnte ich nun die ersten echten Spiele spielen! Ich habe das große Glück, dass in Hannover eine ganze Bande Epic-Verrückter Spieler anzutreffen ist, an Gelegenheit zum Spielen und freundlichen Mitspielern soll es also nicht scheitern, dafür machte mir aber vor allem gegen Ende des Jahres 2015 der Alltag öfter einen Strich durch die Rechnung, als es mir lieb war, was leider dazu führte, dass ich nur ein paar wenige Male tatsächlich zum spielen kam. 
Für 2016 gelobe ich aber Besserung und versuche zumindest alle 14 Tage nach Hannover zu kommen, und zu spielen. Als weiteres Ziel werde ich in diesem Jahr zum ersten mal am legendären Wintermanöver teilnehmen, mein erstes echtes Turnier überhaupt – und dabei bin ich schon gut 20 Jahre im Hobby!
Mittlerweile habe ich so ziemlich alles bemalt, was sich 2015 an Eldar bei mir angesammelt hat, aber da sich noch eine ganze Menge mehr im Zulauf befindet, wird es wohl auch in diesem Jahr nicht langweilig werden. Gegen Ende des Jahres möchte ich bei ca. 4000 – 5000 Punkten an bemalten und einsatzbereiten Modellen liegen (und da bin ich, wenn ich all das bemalt habe, was sich momentan auf dem Weg zu mir befindet), aber wer mich kennt weiß, dass ich zu Spontankäufen neige, daher bin ich einfach mal vorsichtig, was diese Zahl angeht. 
Aktuell stehen bei mir ein paar Illum Zar Antigrav-Schweber und eine Einheit Feuerdrachen an, gefolgt von zwei weiteren Einheiten Gardisten, die dann auch passend zum Rest der Einheiten auf runden Basen stehen. Sobald diese dann fertig sind, werden Skorpionkrieger und Banshees die Auswahl an Aspektkriegern erweitern, ein Titan, die Speere des Khaine und der eine oder andere überschwere Schweber werden dann früher oder später die Armeeliste vervollständigen. 
Der Weg ist also bereitet für ein spannendes Epic Jahr 2016, ich freue mich schon drauf!

Epic Armageddon – Nochmal ganz von Anfang, bitte.

Thomas

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Thomas
Am Dienstag war ich (endlich mal wieder) in Hannover und wir haben ein paar Runden Epic gespielt. Nach wie vor komme ich nicht halb so oft dazu, wie ich gerne würde, da muss sich nächstes Jahr wirklich mal was bessern. Aber fangen wir vorne an …

Im Laufe des letzten Jahres (es begann alles mit der Restaurierung von einem Haufen uralter Eldar, die ich gebraucht gekauft hatte) hat sich eine beachtliche Zahl an Figuren angehäuft, aus den paar ersteigerten Weltraumelfen wurde schnell eine Armee – und ehe ich mich versah, gesellten sich noch Space Marines hinzu. Stand heute haben sich vier Armeen angesammelt; neben den besprochenen Eldar und Crimson Fists kam ich – eher zufällig – zu einer respektablen Orkarmee und einigen Imperial Fists, die noch aus den allerersten Epic Modellen bestehen, die es mal gegeben hat und damit genau so gut auch im 31. Jahrtausend eingesetzt werden können. Das ganze wird getoppt von einigen Titanen, die man problemlos auch als eigene Armee aufstellen könnte. 
Crimson Fists – eine unspektakuläre, aber solide Liste.
Die Eldar, vermutlich eine der schlechtesten Armeen zum Einstieg in die Regeln, aber ich  finde sie einfach super.
Noch im Rohzustand – der Waaargh! wird kommen.
Frisch aus dem Bruderkrieg – die Imperial Fists.
Alles in allem mehr als genug Material zum malen und zum spielen. 
Doch ein Problem bleibt: was nutzen alle Modelle, wenn man das Spiel nicht beherrscht?

Am Dienstag in Hannover ist mir wieder mal aufgefallen, dass es beim Spielen noch bei vielen Sonderregeln, insbesondere denen meiner Eldar hapert, ich hatte mir zwar einen Referenzbogen geschrieben, dieser ist aber dann doch eher hinderlich gewesen, als dass er mir geholfen hat, weil er nicht ganz vollständig war. Einzig der Engelsgeduld von Chris ist es zu verdanken gewesen, das ich dann doch irgendwie noch halbwegs was zusammen bekommen habe, die Eldar sind für den Anfang vielleicht auch nicht die beste Wahl – aber was solls. 
Ich glaube, an den Würfelergebnissen müssen wir auch noch arbeiten …
Also was tun?
Ich werde mir jetzt alles noch einmal genau ansehen, werde für jede Einheit eine eigene Einheitenkarte mit den Werten und Sonderregeln drauf machen, zudem werde ich eine kleine Serie über die Spielmechanismen schreiben (und natürlich hier veröffentlichen), um sicher zu stellen, dass die Regeln dann auch irgendwann mal sitzen. Alles in allem bin ich ja nach wie vor ein blutiger Anfänger und ich glaube, dass das ein sinnvoller Weg sein kann, besser rein zu finden. Und wenn am Ende vielleicht eine kleine Artikelserie entsteht, die dem einen oder anderen den Einstieg erleichtert, dann haben wohl alle was davon.
Also, auf geht’s!

Alpha Legion – Armeevorstellung

Thomas

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Thomas
Ihr merkt es sicherlich, hier ist ein wenig das Epic-Fieber ausgebrochen. Und anstatt das neue Jahr mit unserem traditionellen Testspiel für die kommende Con-Saison zu beginnen, wollen wir dieses Jahr ein kleines Epic-Kampagnenwochenende starten. Dafür hab ich in der letzten Woche ca. 50 Gebäude fertiggebastelt, und nun auch Zeit gefunden, die Reste meiner Alpha-Legion fertigzustellen. Die Armee ist noch nach einer 2014er Liste aufgebaut, aber da wir ja kein Turnier spielen, sondern echten Spaß haben wollen, macht das mal so Garnichts aus.
Also hab ich das heutige Frühlingswetter ausgenutzt (was ist eigentlich aus dem vorweihnachtlichen Spätherbst geworden??? Vielen Dank Klimawandel ….) um mal ein paar Fotos zu machen.

Beginnen wir mit den Standardeinheiten der Chaosspacemarines, ein klassischer 8er Trupp mit Rhinos, gefolgt von einem 6er Chosen-Infiltrationstrupp.
 
 
 
Unverzichtbar, ein Trupp Terminatoren mit den dicken Landraidern. Bei Bedarf kann man auch auf die Panzer verzichten, damit sich die Termis direkt ins Geschehen teleportieren können.
 
 
Weitere Panzerunterstützung kommt in Form von 5 Predatoren. Die sind ganz gut, aber auch nichts besonderes.
 
 
Etwas mehr Feuerkraft bietet der Warhound Titan. Wie der Rest der Chaosmarines, wollte ich hier Geschwindigkeit und Feuerkraft vereinen, so dass sie die Sturmtruppen der Armee bilden.
 
Der zweite Teil der Armee besteht aus den Vraksianischen Verrätern, die sich aus Kultisten, erbeuteten imperialen Fahrzeugen und Dämonen zusammensetzen.
Hier die Kultisten, unterstützt von einigen Ogre (BigMutant) und einem Chaosaltar. Dem Altar fehlen allerdings noch Ketten, damit die Hunde das Ding auch wirklich ziehen (wip)
 
 
Damit die Kultisten auch auf dem Schlachtfeld bestehen können, haben sie zugriff auf einen kleinen aber feinen Dämonenpool. 7 Dämonetten sowie ein großer Slaaneshdämon stehen zur Beschwörung bereit. Mit dem Altar und dem Demagogen sollte das kein Problem sein.
 
 
 
 
Als leichte Scouts und Plänkler stehen 4 Sentinels zur Verfügung. Wie bei alle vraksianischen Fahrzeugen, haben die Kultisten etwas rote Farbe und ein paar Chaossymbole hier und da auf das alte Tarnschema gemalt.
 
 
Die schwere Feuerkraft kommt von einem Leman Russ-Panzerzug. Diese dicken Tanks bilden das Rückgrat der Kultisten.
 
 
Weitere Panzerunterstützung kommt in Form dreier Hellhounds. Die können sich entweder den Kultisten anschließen, um deren Gegner für den Nahkampf richtig vorzubereiten, oder sich zum Panzerzug dazugesellen.
 
 
Drei Griffon bieten zusätzliche Feuerkraft.
 
 
Sollte das alles noch nicht reichen, sind diese drei Demolisher ganz sicher in der Lage, jeden Feind aus seinen Stellungen zu holen.
 
 
Tauchen dann doch mal größere Gegner wie Titanen oder andere Kriegsmaschienen auf, stehen zwei superschwere Panzer bereit, alles und jeden in Grund und Boden zu feuern.
 
 
Hier ein gesamtes Gruppenfoto
 
 
Morgen hab ich zudem das Glück die Jungs in Ulm mal ins Gefecht zu führen. Mal schauen wie sie sich schlagen. Wie lang diese Armee allerdings so weiter bestand hat ist fraglich. Nebenbei baue ich gerade an einer Red Corsairs-Armee und spiele mit dem Gedanken, die Alpha Legion komplett aufzulösen und daraus eine reine Kultistenarmee (Lost and Damned) zu machen. Falls also jemand noch alte Chaos-Dämonenmaschienen oder ähnliches im Keller und über hat, meldet euch mal 🙂 

Epic Armageddon: Imperial Fists

Thomas

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Thomas
Diese Woche steht einmal mehr unter den Sternen einer finsteren Zukunft, in der es keinen Frieden gibt.
Die Ausgrabungs- und Sanierungsarbeiten an den ‪#‎Epic‬ Space Marines und Orks gehen weiter. Aktueller Fokus: 3000 Punkte Prä-Häresie Marines!

Epic Armageddon: Orks!

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas
Heute wieder nur ein kurzer Eintrag:
Da ich neulich überraschend Eigentümer einer ziemlich großen Orkarmee wurde, ist nun erstmal Katalogisieren und Aufstellen angesagt.
Die ersten 3000 Punkte hab ich mir schon mal rausgesucht und fange langsam mit den „Individualisierungsarbeiten“ an … Epic ist halt eben doch am coolsten.


Epic Armageddon: Stand der Dinge

Thomas

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Thomas
Wie mancher weiß, habe ich mich vor ca. einem Jahr wieder an das Thema Epic Armageddon heran gewagt. (Das Spiel begegnete mir zum ersten mal vor ungefähr 20 Jahren, als mein Bruder die damalige Epic 40.000 Grundbox hatte und ich das eine oder andere mal mit ihm gespielt habe.)

Leider gibt es ja keine offizielle Unterstützung mehr für das Spiel, weswegen man bei der Nachschubbeschaffung kreativ sein muss.

Mein eigentliches Ziel ist es (noch immer), zwei 3000 Punkte Armeen aufzustellen, damit ich immer genug kram zu Hause habe, falls mal jemand eine Runde spielen will.



Die erste Armee war schnell zusammen: natürlich mussten es Space Marines vom Orden der Crimson Fists sein, in die ich mich damals verschossen habe, als ich sie auf dem Titelblatt des Warhammer Regelwerks gesehen hatte. Mittlerweile sind die Marines bis auf die eine oder andere Kleinigkeit fertig, wenn ich den ganzen Kram fertig mache, der sich hier angesammelt hat liege ich bei etwas über 4000 Punkten, das sollte also reichen.


Die zweite Armee auf eine vernünftige Größe zu bekommen sollte sich aber als größeres Hindernis erweisen – da ich gerne mal eine Eldar-Armee sammeln wollte. Wie oben schon angesprochen, ist die „Ersatzteilbeschaffung“ gelinde gesagt kompliziert, aber man weiß sich mittlerweile ganz gut zu helfen, wodurch ich zumindest schon mal 1500 Punkte (und ein bisschen mehr, das nicht im Bild ist) fertig habe.