Hamburger Tactica 2017

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Jetzt ist es offiziell: wir präsentieren Euch in diesem Jahr auf der Hamburger Tactica einen Spieleklassiker der Extraklasse: Die Claymore-Saga – Der Schicksalskampf des Keltenreiches!



Die Claymore Saga ist ein episches Spiel, das Euch in die Rolle zweier Feldherren versetzt, die ihre Armeen in eine wahrhaft gigantische Auseinandersetzung führen. 

Das Keltische Reich wird von einem gewissenlosen Druiden bedroht, der seinen hohen Pflichten untreu geworden ist: Die Geister und Schattenwesen, die er bändigen und von den Menschen fernhalten sollte, hat er nun zu einer grausigen Schatten-Armee vereinigt. Sein Ziel ist, die Herrschaft über das gesamte Kelten-Reich an sich zu reißen.

Nur der Aufmerksamkeit Highlords, des rechtmäßigen Besitzers des legendären Claymore-Schwerts, ist es zu danken, daß das Kaiserliche Heer rechtzeitig und wohlgerüstet zur Verteidigung bereitsteht.

Doch noch weiß niemand, wem die Schicksalsgötter zur Seite stehen werden… wir freuen uns auf Euch!

Die Schlacht von Shiloh auf der Hamburger Tactica

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Am 6. und 7. April 1862 kam es nahe der Kleinstadt Corinth in Mississippi zu einer der bedeutetsten Schlachten des Amerikanischen Bürgerkrieges. Zwei Tage lang kämpften in einem Waldstück am Tennessee-River Konföderierte und Unionssoldaten wild entschlossen um jeden Meter Boden. Nach diesen zwei Tagen und insgesamt fast 25.000 Verlusten auf beiden Seiten hatte sich die Auffassung dieses Krieges völlig verändert. Es wurde klar, das ein Sieg der Union nur mit der vollständigen Eroberung des Südens erreicht werden konnte.
Tritt an die Stelle von Grant, Sherman, Johnston oder Beauregard, führe Deine Truppen zum Sieg und erlebe die Dramatik dieser zwei so entscheidenden Tage noch einmal nach!
Dieses Wochenende auf der Hamburger Tactica im Bürgerhaus Wilhelmsburg.
Wir freuen uns auf Euch!

Hamburger Tactica 2015 – Die Schlacht von Spichern

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Was für ein Wochenende!

Danke für viele spannende Spiele, tolle Gespräche und ein ganz besonderer Dank an Arne für das Ausleihen des Kameraden Herrmann. Wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!
🙂

Hamburger Tactica 2015 – Die Schlacht bei Spichern

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Jetzt liegt sie also vor mir, die Platte für unsere diesjährige Präsentation.
Nach langen Wochen des Probierens, des Scheiterns und einem kompletten Neuanfang ist es – wie in jedem Jahr – dann doch wieder Februar geworden und das, obwohl ich so früh begonnen habe, wie nie zuvor. Aber ohne ein bisschen Zeitdruck kann ich offenbar nicht arbeiten…

Der Blick von Forbach in Richtung Stiring-Wendel

Aber fangen wir von vorne an:

Auf der Tactica 2014 haben wir eine Field of Glory (Antike) Präsentation gehabt. Hier ging es im 15mm-Maßstab weniger um das Präsentieren einer atemberaubend schönen Schlacht in tollem Gelände, sondern eher um etwas anderes:
Matthias und ich haben und schon lange darüber geärgert, dass das Field of Glory – Regelwerk so unzugänglich ist. Dabei ist das System bei näherer Betrachtung eigentlich ziemlich einfach! Das Ziel der Präsentation war es also, den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen sie die Grundprinzipien des Spiels schnell erlernen können und im besten Fall schon nach kurzer Zeit mehr oder weniger Eigenständig spielen können. Daher haben wir viel Zeit investiert, um für alle Einheiten spezielle Karten zu schreiben, auf denen sämtliche POAs bereits ausgerechnet sind und die Würfelwürfe für alle möglichen Situationen schon fest standen. (Phalanx im Nahkampf mit Unsterblichen? Ein Blick auf die Tabelle und schon habe ich meinen Würfelwurf.) Der Gedanke dahinter ist, dass es den Spielenden nicht darum gehen soll, Kopfrechenaufgaben mit verschiedenen Faktoren zu machen, sondern zu spielen! –  gerade auf einer Messe/Con, wo es weder ruhig ist, noch die Leute endlos viel Zeit haben schien uns das wichtiger, als alles andere.

Der Plan ging auf, in ausnahmslos allen Spielen konnten die Spieler schon nach kurzer Zeit praktisch eigenständig spielen. Das entlastete uns vor allem am Sonntag, wo nur noch eine Person an der Platte war und wir trotzdem ein 6 – Spieler – Spiel über mehrere Stunden gemacht haben. Ohne die Karten wäre es sicher extrem anstrengend gewesen, ständig mit den Spielern die POAs durchzudeklinieren.

FOG-Einführung zu sechst mit nur einem Spielleiter? Läuft!

Das ist ja alles schön und gut, aber was hat das alles mit diesem Jahr zu tun?

Nun, in diesem Jahr wird es etwas anders laufen:
Dieses Jahr wollen wir kein Experiment mit vielen kleinen Demorunden machen, sondern einfach ein schönes Spiel zeigen. In einer Epoche (und einem Maßstab), die oftmals ein bisschen in Vergessenheit zu geraten scheint: dem Deutsch-französischem Krieg von 1870/1871. Dargestellt wird die Schlacht bei Spichern, das erste nennenswerte Aufeinandertreffen beider Seiten.

Das Szenario: Die Schlacht bei Spichern 1870

Passend hierzu haben wir uns für die 1870er Version des Grand Tactical Rules – Regelwerks entschieden, womit die Wahl des Maßstabs ebenfalls fest stand: 6mm. Wir werden also die komplette Schlacht, nicht nur den Sturm auf die französischen Stellungen, abbilden. Die Herausforderung für die Generäle wird es also sein, nicht nur das unmittelbare Kampfgeschehen unter Kontrolle zu behalten, sondern auch den kompletten Rückraum zu überwachen, die Bewegungen der Reservetruppen zu kontrollieren und den Blick auf das „Große Ganze“ zu bewahren. Und glaubt mir, das ist in Wirklichkeit eine echte Herausforderung, denn kämpfen tun die Männer eh von alleine, da hat der Kommandeur dann auch wenig Einfluss.

Okay, das Ziel steht fest, fangen wir also an!

Bereits im Oktober 2014 beginne ich mit dem Plattenbau. Normalerweise ist das immer so eine Sache, die ich erst im Dezember anfange, aber in diesem Jahr ist irgendwie alles anders. Grund dafür ist, dass ich etwas Neues versuchen wollte und die Platte nach der „Bruce Weigle“ – Methode bauen möchte: Ein Styroporkörper, der mit mehreren Schichten Stoff überzogen ist und dann bemalt wird.

Im Oktober besorgte ich mir also das noch fehlende Equipment und begann mit dem Bau des ersten Prototypen. Ich war gespannt, ob das alles wirklich so einfach war, wie „Bruce“ es in seiner Anleitung aussehen lässt, vor allem war ich skeptisch, ob man den Stoff wirklich so glatt auf die Platte bekommen würde und das bei dem doch sehr bergigen Gelände, das hier vorliegt. Zunächst habe ich mir die Karte des Geländes genommen und einen Plan darauf gezeichnet, damit ich an allen Stellen des Projekts fix mal nachschauen kann, wie ich die Landschaft gestalten muss. In einem so kleinen Maßstab treten auf einmal ganz andere Herausforderungen auf, die es zu beachten gilt. Es dauerte gar nicht lange, da war der erste Quadratmeter ausgeschnitten, die Hügel modelliert und das Gelände soweit vorgezeichnet, der eigentliche Test konnte beginnen! Also, fix ein bisschen Stoff besorgt und los geht es!

Eines der letzten Bilder vom Prototypen …

Ich habe die Platte also erst mal mit Sprühkleber eingesprüht und begann mit dem Aufkleben der ersten Stoffschicht, als plötzlich … die Platten anfingen zu schmelzen!

Na super, auf der Dose stand doch extra „Ohne Lösemittel“… doch es half nichts, der erste Prototyp war ruiniert. Dennoch habe ich, bei dem Stück, das ich aufgeklebt bekommen habe, bevor sich mein Prototyp buchstäblich in Luft aufgelöst hat, wertvolle Erfahrungen sammeln können. Und zwar die, dass ich nie und nimmer den Stoff so glatt auf diesen hügeligen, fast zerklüfteten Untergrund bekomme, wie es nötig wäre. Es stand nun also eine Entscheidung im Raum, es weiter zu versuchen, oder einen anderen Ansatz zu wählen. Mittlerweile war November, der Termin für das erste Probespiel rückte immer näher, binnen zwei Wochen musste ich eine halbwegs brauchbare Platte haben, auf der man ein erstes Testspiel machen könnte!

Ein paar Tage dachte ich drüber nach und kam schließlich zu einem Entschluss:
Ich nahm den Prototypen, warf ihn in die Mülltonne und fing noch mal von Vorne an, diesmal mit einer traditionelleren Bauweise. Das Projekt „Weigle“ ist damit zwar nicht gestorben, aber auf ein anderes mal vertagt – vielleicht nächstes Jahr, mal sehen…

In den nächsten Tagen habe ich dann die komplette Platte, bestehend aus vier großen Teilen (zu je 60×120) und einem kleinen Teil (60x60cm), gebaut und mit den verschiedenen Höhenzügen gestaltet. Ein wichtiges Element ist, neben dem Berg auf dem sich die Franzosen eingegraben haben. das kleine Tal mit dem Flusslauf und der Eisenbahnlinie. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich und bietet viel Platz zum Manövrieren, aber auch viele Ecken, die durch Wälder nur schwer zugänglich sind.

Also, nochmal GANZ von Vorne …
So ein Paket wollte ich schon immer mal haben …

Die Landschaft ist zumindest grob gestaltet.

Ohne Plan geht nichts!

Tada! Fertig für’s Probespiel. Nicht schön, aber wenigstens etwas …

Wie man auf den Bildern des Probespiels sehen kann, habe ich die Platten wirklich nur notdürftig hingeschustert, auf den letzten Metern ist mir dann doch noch die Zeit ausgegangen und ich hab es einfach nur „irgendwie“ spielbar machen wollen. Gereicht hat es allemal, wir hatten ein paar tolle Spiele auf der Platte, auch wenn sie wirklich noch sehr sehr roh aussah.

Das Probespiel – endlich kommt Leben in die Bude

Fast alles ist noch Provisorisch, aber bei der Probe geht ja auch Funktion vor Aussehen.

Mittlerweile war der Dezember eingekehrt und mit ihm die Weihnachtszeit. Im Dezember habe ich nicht so wahnsinnig viel gemacht, nur nebenbei immer mal wieder die Fugen zwischen den einzelnen Styroporschichten mit Acryl verspachtelt und die Übergänge zwischen den verschiedenen Höhenstufen abgerundet. Ursprünglich sollte die ganze Gegend ja wirklich rund werden, also die Berge nicht aus Stufen, sondern aus runden Hängen bestehen. Das Problem hier ist, dass das nicht ohne weiteres Möglich ist, da ein Großteil des Kampfes an den Berghängen stattfindet und die Figuren einfach nicht sauber drauf stehen, wenn es zu steil ist. Also habe ich mich doch wieder für eine „Treppenbauweise“ entschieden, die ich an den Kanten aber deutlich abgerundet habe. Ein Ergebnis mit dem man durchaus leben kann, wenn Ihr mich fragt.

Stufen, Glattgelutscht.

Nach dem Jahreswechsel ging es in den Endspurt, mittlerweile habe ich die komplette Platte verspachtelt und abgerundet, jetzt war es an der Zeit, die Platten an sich fertig zu machen, damit ich noch genug Zeit für die Details habe, von denen es später dann ja noch reichlich braucht, um der Platte Leben einzuhauchen. Mit mehreren verschiedenen Schichten (und Größen) Flock habe ich also zunächst die Wälder begrünt, danach die offenen Wiesen, wobei ich andersfarbigen und feineren Flock benutze. Ursprünglich wollte ich gerne verschiedene Felder auf die Platte bringen (Die Weigle-Methode, Ihr wisst schon), aber das hügelige Gelände und die großen Waldflächen haben mich dann doch dazu bewogen, das sein zu lassen. Ich habe mehrere verschiedene Layouts für die Felder gehabt (Teile davon sieht man auf den frühen Bildern hier und da mal), erst kleine, dann größere, aber so richtig gefallen wollte mir alles nicht, weil es irgendwie nicht zum Gelände passte – also habe ich es letztlich dann ganz gelassen.

Jetzt kommt der spaßige Teil!

Staubmaske nicht vergessen!

Den Abschluss der „groben“ Arbeiten bildeten der Fluss und die Bahnlinie, beides war fix erledigt und so konnte ich mich, nach viermonatiger Bauzeit, endlich um die Details kümmern.

Hier kommt die Bahn
Man beachte die Platzhalter-Gebäude

Natürlich muss es auch wieder Karten für die Einheiten geben, damit wir unseren Spielern etwas an die Hand geben können. In diesem Jahr ist der Maßstab ja dann doch etwas anders, und so machen wir immer ein Korps pro Karte und eine Karte für den Armeekommandeur. Ein Korps ist auch die Menge an Einheiten, die wir einem Spieler gerne an die Hand geben wollen. Natürlich kann man auch alleine eine der beiden Seiten spielen, aber gerade das Zusammenspiel der Generäle untereinander soll ja den Reiz ausmachen.

Alles im Blick: die Einheitenkarten

Eine der verbliebenen Hauptaufgaben war es, jede Menge Bäume zu bauen. Und mit jeder Menge meine ich nicht zwanzig oder dreißig, nein ich rede hier von über FÜNFHUNDERT Bäumen! In der Stunde schafft man ca. 70Stück, auf jeder der vier großen Platten sind es insgesamt zwischen 100 und 200 Bäumen, was für eine Arbeit… wer schön sein will, muss leiden, so ist das leider nun mal.

500 mal Stecken, ziehen, kleben … auf geht’s!

Langsam, gaaaanz langsam wird es …

Ich glaub, ich steh‘ im Wald!

Matthias hatte zu unserem Probespiel schon reichlich Gebäude fertig, die einen guten Grundstock bildeten, auf dem ich aufbauen konnte. In den ersten Februartage habe ich dann also jeden Abend `ne Stunde lang Gebäude gebastelt (eines braucht knapp 10 Minuten), damit die angestrebten 50-60 Häuser auch alle rechtzeitig fertig werden.

Schaffe, Schaffe …
… Häusle baue!

Tja, und jetzt liegt sie da, die größte Platte, die ich je gebaut habe: das Gelände rund um Spichern.

Ich kann es kaum erwarten, endlich drauf zu spielen!

…wie, was?
Ich hab die fertige Platte gar nicht gezeigt?
Tja, ich fürchte, wenn Ihr sie sehen wollt, müsst Ihr uns ganz einfach auf der Tactica besuchen kommen – oder auf den Nachbericht warten!

🙂

Gruß,
Thomas

Tactica 2015 – Teaser

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Die Tactica ist noch genau  drei Wochen hin und ich bin sehr damit beschäftigt, die Präsentation rechtzeitig fertig zu bekommen. Bis jetzt sieht es sehr gut aus – auch weil ich die Zeit nicht mit Bloggen verbringe.. Ich schreibe Euch natürlich noch einen Ausführlichen Bericht, wenn die Platte fertig ist, aber hier schon mal ein gaaanz kleiner Teaser:

Dann wollen wir mal wieder …

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Die Sommerpause ist vorbei und es ist langsam an der Zeit, den Faden wieder aufzunehmen.

Also habe ich in den letzten paar Tagen mal wieder ein paar 15mm-Panzer vorgekramt und an einem Projekt gearbeitet, das uns in der nächsten Zeit immer mal wieder begleiten wird.

… wer errät worum es geht, wird mir auf der Tactica auf ein Bier eingeladen!
🙂

Hamburger Tactica 2014

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Es ist mal wieder geschafft!
Die Hamburger Tactica liegt hinter uns und wie in jedem Jahr braucht es ein paar Tage, damit sich alle Eindrücke setzen können.

Mit freundlicher Genehmigung von Frank Becker

Was bleibt also von der diesjährigen, 9. Auflage der Tactica?
In diesem Jahr durften wir erstmals im kleinen Saal aufbauen, waren also wirklich mittendrin, statt nur dabei. Dementsprechend viel war auch los, wir haben am Samstag eine Menge kleiner Spiele gemacht, ebenso am Sonntag, gekrönt wurde das ganze von einem 6-Spieler Match zum Abschluss, das wir leider nicht mehr ganz zu ende bekommen haben. Ein herzliches Dankeschön jedenfalls schon einmal an alle, die bei uns an der Platte ein kleines Spielchen gewagt haben. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, Euch ebenfalls.

Mit freundlicher Genehmigung vom Spieltrieb Frankfurt

Rückblickend kann man sagen, das sich die Einheitenkarten wirklich gelohnt haben, gerade bei einem Einführungsspiel, bei dem ich die Besucher keine 2-3  Stunden an der Platte festhalten kann, sondern das Ganze am besten binnen einer Stunde abgehandelt wird, ist es sehr hilfreich, wenn man gar nicht erst anfangen muss, Tabellen zu wälzen, sondern gleich den Wert hat, den man für die jeweilige Situation benötigt. Das führte dazu, das die Spieler bereits nach wenigen Runden mehr oder weniger von selbst spielen konnten, was wirklich ein gutes Gefühl war, denn ich glaube daran sieht man, das man nicht alles Falsch gemacht hat beim Erklären. 🙂

Ebenfalls positiv war Matzes Idee mit den farblichen Markierungen der einzelnen Einheiten und entsprechend bunten Würfeln für das Zuteilen des Kampfergebnisses. Wenn da hinter 5 Einheiten 8 Würfel liegen, mag das für den fortgeschrittenen Spieler keinerlei Problem darstellen, aber wir machen hier Einführungsspiele, da hilft es einfach, wenn die Treffer der „blauen“ Einheit mit einem blauen Würfel dargestellt werden (und so weiter), denn so sieht jeder auf den ersten Blick wer wie viel Schaden ausgeteilt und eingesteckt hat.

Mit freundlicher Genehmigung vom Spieltrieb Frankfurt

Was wir uns für das nächste Jahr auf jeden Fall zur Verbesserung noch aufschreiben müssen ist, unbedingt ein Pausenzeichen mitzunehmen, damit unsere Platte nicht so verlassen ausschaut, wenn wir mal kurz nicht da sind. Mit nur 2 Präsentierenden bleibt eine kurze Pause nicht aus – und diese ist ja auch gar nicht schlimm, damit die Besucher auch mal in Ruhe schauen können und nicht dieses „kann-ich-ihnen-helfen-syndrom“ erleben, wie in einem Kaufhaus.

Darüber hinaus werden wir uns leider etwas ausdenken müssen, wie wir die Stühle an unserem Tisch behalten können. Wir waren 3 mal oben und mussten uns neue Stühle besorgen, weil unsere auf mysteriöse Art und Weise immer wieder verschwunden sind. Und ich rede nicht davon, wenn sich ein Stuhl mal kurz ausgeliehen und dann zurück gebracht wurde. Auf den ersten Blick ist das mit den Stühlen vielleicht kein Problem, aber es ist schon irgendwie doof, wenn man den Besuchern erst mal sagen muss, das man erst mal neue Stühle holen muss, bevor man präsentieren kann.

Was auch leider jedes Jahr wieder ein Problem ist: wir haben einfach keine Zeit, uns die Präsentationen der anderen anzusehen, geschweige denn mal in ruhe Shoppen zu gehen. Das Problem ist natürlich Hausgemacht, aber so richtig glücklich werde ich damit nicht. Na klar gibt es ein paar Präsentationen die in jedem Jahr gefühlt immer das selbe machen (zumindest sieht es im Vorbeigehen so aus), aber es ist schon schade, das man sich all die neuen und tollen Platten kaum mal in Ruhe ansehen, geschweige denn drauf spielen kann. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren mal wieder als Besucher auf die Tactica kommen, um in den Genuss all dieser tollen Präsentationen zu kommen, wer weiß.

Mit freundlicher Genehmigung vom Spieltrieb Frankfurt

Aber natürlich wird das noch ein wenig dauern, wir haben noch viel zu viele neue Ideen, als das wir uns einfach zurück lehnen würden: die Tactica 2014 ist Geschichte – die Vorbereitungen für die Tactica 2015 haben bereits begonnen!

86, Tactica, Bäume und Spielzeug²

Thomas

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Thomas

Jaja, derzeit ist mal wieder wenig Zeit übrig, um den Blog zu pflegen. Das ist schon ein wenig ärgerlich und tut mir auch sehr leid, eigentlich wollte ich nie einer von „diesen“ Bloggern werden, aber oftmals kann man es sich nun einfach mal nicht aussuchen. Um so mehr freue ich mich über unsere neuesten Follower und bin stolz  verkünden zu dürfen, das der Schmock Blog nun sage und schreibe schon 86 Follower hat! Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

 Am Wochenende steigt die Hamburger Tactica und wie Ihr natürlich schon längst wisst, sind wir in diesem Jahr auch wieder mit von der Partie! Nach den Ausflügen nach Mollwitz (2012) und Berlin (2013) ist es in diesem Jahr das (zeitlich wie räumlich) doch etwas weiter entfernte Marathon geworden. Die Figuren sind bereit, die Einheitenbögen (die werden auch in jedem Jahr besser, ich bin gespannt was Matze sich da für das nächste Jahr ausdenken wird…) sind vorbereitet und auch die Platte ist, wenn natürlich nicht zu 100% fertig, dann zumindest auf einem Niveau, das man als Spielbar bezeichnen kann. Es ist da so ein bisschen wie mit einer Modelleisenbahn – die ist nämlich auch nie so richtig fertig.

In meinem letzten Post habt Ihr vielleicht bemerkt, das ich ein paar Bäume selbst gemacht habe. sie sind vielleicht nicht 100%ig authentisch, aber allemal besser als die Klobürstenbäume, die man sonst so oft sieht (und glaubt mir, ich selbst habe jede Menge von diesen fürchterlichen Dingern!) und sie sorgen auf jeden Fall für ein bisschen Abwechslung auf dem ansonsten doch recht kargen Spielfeld. Die Dinger sind dermaßen Einfach, das ich mich nicht ein mal traue, ein Tutorial zu machen – aber wenn Ihr eines wollt, lasst es mich wissen, dann mache ich das natürlich gern für Euch.

Heute war Chris da und hat mir etwas vorbei gebracht, was er mit seinem neuesten Spielzeug gefertigt hat: einer Lasersäge! Zum Test hat er mir eine ganze Tüte voll MDF-Basen für Polemos gefertigt, sowohl eckige (für die Einheiten selbst) als auch runde, die für die Tempomarker genutzt werden sollen. (Figur drauf, fertig.)
Ich finde die können sich wirklich sehen lassen, danke Christian!

Und noch ein Spielzeug gibt es, ja ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll, ich glaube ich werde langsam alt. Mit dieser Neuanschaffung wird, zumindest Thematisch, eine neue Ebene hier im Schmock-Blog eröffnet, ich weiß noch nicht wie oft und intensiv ich über das Thema berichten werde, aber immer wenn es etwas wirklich neues zu berichten gibt, werde ich was schreiben. Lasst es mich ruhig wissen, ob Euch das Thema nervt oder Ihr vielleicht sogar ein wenig mehr davon hören wollt, immerhin hat das nur bedingt was mit Tabletop-Spielen zu tun, auch wenn es auf einem Tisch ist und man damit spielen kann … naja Ihr wisst schon was ich meine.

So, viel Geschwafelt, zeit weiter zu machen!

Gruß,
Thomas

Es werde Baum!

Thomas

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Thomas
Weiter geht’s, noch eine Woche bis zur Hamburger Tactica – Heute habe ich mir mal eine schöne Reportage angemacht und nebenbei ein bisschen den grünen Daumen geschwungen. Gar nicht schlecht, finde ich.
Gruß,
Thomas

Neue Perser, Wasser-Kopfschmerzen und Postprobleme

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Noch 2 Wochen bis zur Hamburger Tactica. Eigentlich wollte ich schon so weit fertig sein, dass ich mich um nichts mehr kümmern muss und nur hin und wieder, je nach Lust und Laune hier und da ein zusätzliches Detail hinzu fügen kann. Eigentlich. Denn es kommt immer wie es kommen muss: Irgendwas passt nicht.

Der Wassereffekt bereitet mir im Moment ziemlich große Kopfschmerzen, denn – obwohl ich ihn in wirklich kleinen Schichten gegossen habe, ist irgendetwas passiert, das dazu geführt hat, dass die Wasseroberfläche nicht gleichmäßig geworden ist. Hört sich nicht so schlimm an, ist es aber, weil wir tatsächlich ein paar Löcher in der Oberfläche haben. Passender Weise ist meine letzte Flasche auch noch alle, weswegen ich erst mal neuen kaufen muss. Das ist jetzt natürlich kein Problem, was uns bis zur Tactica das Genick brechen wird, aber nervig ist es allemal.

Noch dazu kommt, dass die Verstärkungen, auf die ich seit Anfang Dezember warte vor einer Woche in Grevenbroich in die Post gegangen sind – nur leider sind die bei mir nicht angekommen. Das ist insofern natürlich eine kleine Katastrophe, als das es meinen Zeitplan auch noch hoffnungslos durcheinander bringt.
(Ganz zu schweigen von dem Geld das wieder mal weg ist, sollte diese Sendung nicht mehr auftauchen.)

Was lernen wir wieder daraus?
Ganz egal, wie früh man anfängt, am Ende passiert auf jeden Fall wieder etwas, das einem kurz vor der Veranstaltung den letzten Nerv raubt.

Aber etwas schönes gibt es auch noch zu vermelden, die restlichen Arbeiten an den Platten verlaufen gut, meine ersten selbst gegossenen Felsformationen sehen vielversprechend aus und ich habe die nächste Einheit Fertig, auch wenn wir diese eigentlich gar nicht für die Präsentation brauchen.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende Euch allen.

Thomas