Jahresrückblick 2014 (Teil 3 von 3)

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Herzlich willkommen zum dritten und letzten Teil meines kleinen Jahresrückblicks.

Den September möchte ich all den kleinen Projekten widmen, die nebenbei so angefallen sind, sei es das Ausheben von Truppen für Ligny, die Vorbereitungen für das HeroQuest-Special (nein, ich habe euch nicht vergessen), das 6mm-Kings of War- Projekt, den 15mm Karthagern, den Polen für Flames of War, und und und …

Ein Besuch bei meinem Kumpel Stephan in Hamburg brachte mit dem Oktober einen Fokus: Dreadball!
Nachdem ich es lange Zeit nur als „Bloodbowl im Weltraum“ abgetan hatte, sollte ich im Oktober merken, wie sehr ich doch daneben gelegen habe. Danke Stephan, dafür dass Du mir das Spiel dann doch mal gezeigt hast! Das 5-Spieler-Spiel war grandios, ich freue mich schon auf eine möglichst baldige Wiederholung!

Wo wir gerade wieder bei 28mm sind: Im November habe ich den Grundstein für meine motorisierte US-Infanterie gelegt, mittlerweile sind jede Menge GIs fertig bemalt, sowie die erste von drei Halbketten und der (wunderschöne) Sherman von Rubicon.

Tja, und da wären wir schon beim Dezember.
Der Monat, in dem es in der Regel wieder ein bisschen ruhiger wird, bevor ich mich voll und ganz in die Vorbereitungen für die Tactica stürze. (Obwohl der Geländebau für unser 2015er – Projekt im Hintergrund schon seit knapp 8 Wochen läuft..) 
Dennnoch komme ich nicht umhin, eines DER tollsten Spielsysteme des Jahres zu erwähnen. Das ist mal wieder ein typischer Fall: Vor ein paar Jahren habe ich mir mal ein Starterset gekauft, weil ich die Figuren so schön fand, es dann aber irgendwie nie geschafft, das Spiel ernsthaft zu spielen. Doch jetzt, wo die neue Edition rausgekommen ist, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und mit dem Starterset (einem der besten, die ich je gesehen habe, um ehrlich zu sein) neu angefangen. Ihr könnt Euch sicher schon denken was jetzt kommt, genau – Infinity!

Das war’s, 2014 ist quasi schon Geschichte, das nächste Jahr steht vor der Tür!
Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

… in diesem Sinne -Frohes Fest!

… und was jetzt schon für 2015 alles so auf dem Schirm steht, dass seht Ihr in meinem Jahresausblick nächste Woche!
🙂

Jahresrückblick 2014 (Teil 2 von 3)

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Herzlich willkommen zum zweiten Teil meines kleinen Jahresrückblicks (Alle, die den ersten Teil verpasst haben, können diesen hier nachlesen.), heute kümmern wir uns mal um die Monate Mai bis August. Das zweite Jahresdrittel kann von der Ausbeute nicht ganz mit dem ersten mithalten, dafür gab es ganz viele neue tolle Projekte, die ich hier nochmal fix zusammen fassen will.

… okay, streng genommen kümmern wir uns um die Monate Juni bis August, weil ich im Mai nämlich 0 (in Worten: NULL – in Zahlen auch.) Beiträge für meinen Blog geschrieben habe.

Der Juni brachte uns – passend zu den sommerlichen Temperaturen wieder ein neues Projekt: Flames of War in 6mm! Jawollja. Das zeigt wieder mal, wie ein Spieleabend ausarten kann. Eigentlich haben wir nur ’ne kleine Runde Flames of Tanks bei mir zu Hause gespielt, aber irgendwie sind wir dann doch wieder dabei gelandet uns auszumalen wie toll es doch wäre, die weiten Ebenen Nordafrikas mit 6mm-Panzern zu durchpflügen …

GHQ – alles andere ist nur Spielzeug.
Gesagt, getan und so wurden kurzerhand neue Figuren bestellt und ab ging die Post. Nach ein paar Spielen muss ich ehrlich sagen ich bin begeistert davon, welchen Unterschied die Umstellung auf 6mm für Flames of War macht, wenn man die Reichweiten nicht hochskaliert, sondern einfach Zoll durch Zentimeter tauscht. Endlich gibt es Bewegungsgefechte – das fühlt sich einfach soo viel besser an. Und gut aussehen tut es auch noch, aber seht selbst:

Der Juli brachte nur wenig neues, was neben dem Sommerurlaub vor allem daran lag, dass wir im Haus neue Fenster bekommen haben und mein Hobbyraum – wie auch der Rest unserer Bude eher einer Baustelle glich.

Im August ist dafür aber echt viel passiert – zuallererst das wichtigste Ereignis (meines Lebens):

Daneben bin ich mit meinem Epic-Projekt endlich mal weiter gekommen, ich hatte mir ja eine handvoll Eldar bestellt, die ich in mühseliger Kleinarbeit restaurieren werde. Das ganze macht wirklich Spaß, dauert aber irre lange und ich habe nicht immer wirklich Lust auf die Sauerei mit dem entfärben der Figuren, weswegen es hier wirklich nur langsam voran geht. Um mich ein wenig abzulenken, bemale ich nebenbei noch eine Crimson-Fists Armee, da die Marktlage für Space Marines deutlich besser aussieht, war es kein Problem hier neue Figuren aufzutreiben.

Weiter geht’s in Teil 3 …

Jahresrückblick 2014 (Teil 1 von 3)

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und so ist es langsam an der Zeit, zurück zu schauen auf das, was uns 2014 gebracht hat.

Es freut mich ganz besonders, dass in diesem Jahr vor allem eine Sache deutlich zugenommen hat: ich habe wieder mehr gespielt!

In den letzten Jahren habe ich es irgendwie nie geschafft, wirklich viel zu spielen, teilweise war ich froh, wenn es ein mal im Monat, wenn überhaupt, geklappt hat.
2014 sollte es aber anders kommen, neben ein paar schönen Runden mit Nicky, dem einen oder anderen Ausflug zu den Jungs nach Hannover (okay, das waren definitiv noch zu wenige!) und ein paar wirklich schönen Spiele-Wochenenden hab ich vor allem mit Christian viel mehr gespielt als in der Vergangenheit.

Ein ganz normales Dystopian-Wars spiel mit Christian

Aber beginnen wir doch am Anfang …

Wie in jedem Jahr üblich, bringt der Januar vor allem eines: die Vorbereitungen auf die Tactica!
Unserem Grundsatz entsprechend haben wir wieder den Maßstab, die Epoche UND die Regeln gewechselt, nach dem Ausflug ins Kriegszerstörte Berlin in 2013 stand nun wieder ein deutlich früheres Kapitel auf dem Programm: Die Schlacht von Marathon.

Zwei Schlachtreihen prallen aufeinander – Zeit, die Würfel sprechen zu lassen!

Schon lange reizte es uns, etwas mit den FoG-Regeln zu machen, also war dies eine gute Möglichkeit. Dabei wollten wir ganz bewusst den Fokus auf eine gute Erlernbarkeit des Systems legen, welches ja bekanntlich dank seines unglaublich miesen Regelbuchs eine extrem hohe Einstiegshürde hat, obwohl es im Grunde recht simpel (und dennoch komplex) ist.

Die Schlacht von Marathon – hier abgebildete mit zwei wirklich mies geschriebenen Büchern

Es wurde also hin und her probiert, letztlich haben wir das mit farblich markierten Bases und entsprechenden Würfeln sowie vor allem mit ganz detaillierten Einheitenkarten, auf denen sämtliche möglichen Würfe schon ausgerechnet waren, ganz gut hinbekommen, denke ich.

Im Februar sollte sich zeigen, ob unser Plan aufging, die Tactica – das norddeutsche Mekka eines jeden Tabletop-Spielers – stand an.

Würfel – ohne Überblick ist man bei FoG verloren!

Wir hatten jede Menge Spiele, deutlich mehr als wir gedacht hätten und unser Konzept ging voll auf. Nach wenigen Runden spielten die Spieler praktisch von alleine, dank der vorher berechneten Würfelwürfe konnten sich die Besucher aufs Spielen konzentrieren und mussten uns nicht dabei zuhören, wie wir irgendwelche POAs gegeneinander aufzählen.

Ein tolles 6-Spieler-Spiel. Mann habe ich mir den Mund fusselig geredet!  🙂

An dieser Stelle nochmal ein ganz persönliches Dankeschön an alle Spieler, ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr!

Der März sollte viel neues mit sich bringen. Erfahrungsgemäß ist bei mir nach der Tactica das Bedürfnis nach Neuem sehr stark.

Durch die intensive Vorbereitung habe ich mich ein knappes Vierteljahr mit nichts anderem als der Präsentation beschäftigt, daher ist ein Maßstabs- und Epochenwechsel dringend notwendig.
Da kam das Regelwerk „Altar of Freedom“ wie gerufen! Wir haben Ende 2013 begonnen, gaaanz vorsichtig in die große weite Welt des 6mm – Maßstabs reinzuschnuppern, doch hatten ein kleines Problem, in die Polemos-Regeln rein zu kommen. Die „AoF“ – Regeln zündeten die Lunte an einem wahren Pulverfass – bis heute liegen hunderte, nein tausende 6mm Figuren bei mir rum, immer mehr Epochen lassen sich mit diesem günstigen Maßstab erschließen, immer mehr Regelwerke taten sich auf.

1st Mannasses – hätten Sie’s erkannt?

…doch ich schweife ab. Altar of Freedom ist ein grandioses Regelwerk, dass es erlaubt, ganze Schlachten an einem Nachmittag/Abend zu spielen und sich nicht in Kleinigkeiten verzetteln zu müssen. Machen wir es kurz: Ich liebe diese Regeln!

Doch nicht nur auf dem blutdurchtränkten Feldern der Geschichte, auch in der fernen Zukunft warten Schlachten darauf, geschlagen zu werden:

In der finsteren Zukunft gibt es keinen Frieden … ach nee, das war was anderes

Im April hatte ich endlich mal die Muße, mich einem kleinen Spieltisch für Firestorm Armada zu widmen. Im Dezember 2013 hatte ich ja das neue Starterset erhalten, bisher aber noch keinen Passenden Untergrund gehabt, auf dem man das spielen hätte können. Die Überlegung, zunächst eine „Spielmatte“ zu verwenden, hatte ich verworfen, vielmehr wollte ich eine Platte bauen, die zeitgleich als Tisch dienen sollte.

Noch ein bisschen nass, aber sonst fertig – mein Weltraumspieltisch! 

Dies war mein erstes Geländebauprojekt, bei dem mein Airbrush im großen Maße genutzt werden sollte und was soll ich sagen? Ich bin zufrieden. 🙂

So, das waren die ersten vier Monate, weiter geht’s dann in Teil 2 …