November – Blick auf die Werkbank

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Das ging ja schnell! Eben noch auf der Spielemesse und schon ist November. Bei knapp 20 Grad draußen kann man das kaum glauben, lediglich die Tatsache, dass es um 17 Uhr schon wieder Dunkel draußen ist zeig, dass das Jahresende bevor steht.

In den letzten Wochen kam ich nicht wirklich dazu, viel zu schreiben. Ich hoffe, dass das über die nächsten Wochen wieder besser wird. Fangen wir doch am besten gleich mal mit einem Blick auf die Werkbank an: Also, was beschäftigt mich im Moment?

Ein kleiner Blick auf die Werkbank – ganz schön was los!

Wie Ihr wisst, baue ich nebenbei eine französische Armee für die Schlacht bei Ligny auf – natürlich in 6mm. Heute habe ich den ersten kleinen Meilenstein erreicht, die erste Brigade der 8. Division unter Kommandeur Baron Le Fol ist fertig geworden. Zugegeben, es ist noch nicht wirklich viel, aber zumindest ist schon mal eine Brigade fertig.

Ebenfalls 6mm, aber ein bisschen weiter in der Zukunft: die Panzer meiner Crimson Fists befinden sich noch immer in der Mache.

Zu guter Letzt: Infinity! 
Ein paar Wochen liegt die Operation Eissturm – Box jetzt bei mir rum und langsam aber sicher neigt sich die Arbeit an der ersten Fraktion – den Nomaden – dem Ende zu:

 

Und die CSU, die der Box beigelegen hat:

Ligny – die ersten Bataillone marschieren auf

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Ligny 1815 (Ernest Crofts)

Um den 6mm – Wahn vollends auf die Spitze zu treiben, haben Matze und ich beschlossen, neben dem Amerikanischen Bürgerkrieg und den Gefechten an der Küste Nordafrikas noch ein weiteres klassisches Feld zu belegen: 1815 – genauer gesagt zunächst mal die Schlacht von Ligny. Der vorteil an dem kleinen Maßstab ist ja eben, dass man ganze Armeen auf die Beine stellen kann, ohne in den Ruin getrieben zu werden, oder auf einem Fußballfeld spielen zu müssen.

Also auf, die Armeeaufstellungen rausgesucht und ab an den Maltisch!

Und hier wartet eine für mich zunächst mal ungewohnte Aufgabe, denn ich werde dieses mal – im Gegensatz zu meinen vorherigen Ausflügen in die Napoleonische Epoche – zunächst einmal auf Französischer Seite in die Schlacht eingreifen. Da Matze aber (natürlich) die Preussen übernimmt, werde ich später dann aber noch das eine oder andere Corps Briten ausheben, aber eines nach dem andern – die spielen bei der Schlacht von Ligny ja eh keine Rolle.

Die Figuren sind von Baccus, die im letzten Jahr viele ihrer französisch-Napoleonischen Modelle neu aufgelegt haben. Das Farbschema ist eine schöne Abwechslung zu den Rotröcken und die Figuren sind fein modelliert, etwas feiner und nicht ganz so „knubbelig“ wie die aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Mittlerweile bin ich von der „klassischen“ Malweise dann doch auf die Blockmalweise umgestiegen, obwohl ich dieser Anfangs nicht so viel abgewinnen konnte, weil diese aus der nähe irgendwie komisch aussieht. Der deutlich höhere Kontrast der Figuren beweist sich aber als sehr zufriedenstellend auf Armeslänge – aber das kann man im Bild leider nur sehr schwer festhalten. Zum Vergleich hier mal zwei Einheiten aus dem Bürgerkrieg, die eine klassisch mit Farben & Wash, die andere in Blockmalweise.

Blockmalweise (vorn) und klassiche Bemalung (hinten)

Für die Franzosen steht also zunächst das III. Corps auf dem Programm, angefangen wird mit dem 15. leichten Infanterieregiment, hier schon mal die ersten beiden Bataillone.

1. und 2. Bataillon bereit für die Schlacht

Das  (für mich) neue Farbschema geht gut von der Hand