Projekt Mollwitz – die Probeplatte

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Die Arbeiten an der Probeplatte kommen gut voran, abgesehen von einem kleinen Lieferproblem der Schneeflocken liegt alles im Zeitplan. Gestern habe ich angefangen, langsam das Flussbett zu füllen, die erste Schicht Wasser trocknet also gerade, weitere folgen noch.

Da ich den Eindruck eines tiefen Bodens erwecken wollte, habe ich die Platte in mehreren Schichten von sehr Dunkel nach Hell gebürstet, gefolgt von einer abschließenden Schicht Weiß, die den Rauhreif darstellen soll. Das ganze wird noch hier und da mit Grasflock bestreut und am Ende kommt der Schnee drauf. Ich werde also erstmal eine komplette „Frühjahrsplatte“ bauen und diese dann einschneien. Man könnte zwar Rasen und Bodenbemalung auch in weniger aufwändigen Schritten machen, aber ich bin guter Hoffnung das das Ganze am Ende wirklich gut asschauen wird und nicht so sehr zweidimensional.

Wenn also der Wassereffekt fertig ist, kommen die Details auf die Platte, Wegweiser, Meilensteine, Zäune, Hecken, Bäume, etc. – es liegt also noch einiges vor uns.

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Projekt Mollwitz – es wird ernst

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Noch knapp ein halbes Jahr ist es hin, bis das Projekt Mollwitz in allen Einzelheiten fertig sein muss. Doch bis Weihnachten wollen wir zumindest so weit sein, das wir uns um Geländebau und Einheitenbemalung keine Gedanken mehr machen müssen und uns auf die Feinabstimmung konzentrieren können.

Matze hat schon große Fortschritte gemacht und in Puncto Bemalung ist das Licht am Ende des Tunnels schon klar zu erkennen. Höchste Zeit also, das die Platte nun aus der Planungsphase in die Umsetzung geht!

Wichtig ist bei so einem Projekt, das sich nach Historischen Gegebenheiten richtet, natürlich die Authentizität der Präsentation, nicht nur der Figuren, sondern natürlich auch des Geländes. Glücklicherweise haben wir ein paar gute Materialien, Schlachtberichte und vor allem Kartenmaterial, was eine gute Grundlage zum Bau bildet. Doch zunächst muss die entscheidende Frage geklärt werden: Wie groß soll die Platte sein? In den letzten Tagen haben wir mehrfach hin und her gerechnet, überlegt, skizziert und sind zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Da half nur eines: Wir brauchen ein Master-Modell, damit wir die nötigen Maße abschätzen können. Matze hat dann also die Truppengrößen auf Papier gebracht, während ich eine 180×150 – Tapete angefertigt habe. Am Wochenende haben wir es endlich mal zusammen gebracht und eine erste Aufstellung vorgenommen. Dabei ist (ein wenig überraschend) heraus gekommen, das wir nicht viel mehr als 120cm in der Breite benötigen werden, was in sofern perfekt ist, da die Platte ja aus 120x60er Styrodurplatten bestehen wird. Dafür haben wir in der Länge dann reichlich Spielraum zum Manövrieren, was vor allem die Kavallerieeinheiten freuen wird.

Nachdem das Gelände auf dem „Tapetenmodell“ skizziert war, nutzten wir die verbliebene Zeit um noch ein Probespiel zu machen. Der geneigte Leser möge hier bitte über das Fehlen eines Spieltisches und jeglichem Gelände hinweg sehen, aber es geht hier darum, die Aufstellungen miteinander zu vergleichen und ein Gefühl für das Kräfteverhältnis zu bekommen. Daher haben wir mal eben auf meinem Esstisch gespielt. (Für die, die es interessiert: die Preußen haben sich der Kavallerieübermacht der Österreicher beugen müssen, wir haben dann zum Spaß noch weitergespielt bis fast keine Einheiten mehr auf dem Feld waren.)

In dieser Woche mache ich mich an die „Probeplatte“ zum Ausprobieren der verschiedenen Geländetypen und deren Gestaltung. (Wir haben ja alles, von Flüssen über Hügeln bis hin zu Dörfern und das ganze mit einer leichten Neuschneehaube) Wenn ich damit dann fertig bin, geht es ans‘ eingemachte!

Gruß,

Thomas

Projekt Mollwitz: Häuslebauer

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Ja, auch von mit gibt es mal Neuigkeiten für das Projekt Mollwitz. Auf der Suche nach einer Lösung für die „Gebäudefrage“ sind nun erste ernstzunehmende Fortschritte zu verzeichnen:

Da wir die Schlacht um Mollwitz originalgetreu nachbilden wollen, kommen wir nicht umhin, die Dörfer Grüningen, Hermsdorf, Pampitz und natürlich Mollwitz selbst nachzubilden. Dazu werte ich gerade das Kartenmaterial aus, um einen Einblick in die Anordnung der Gebäude zu bekommen, was zugegebenermaßen nicht ganz einfach ist, da die Quellenlage im Allgemeinen zwar gut ist, aber ich noch keine „Luftbilder“ der einzelnen Dörfer finden konnte in denen man auch was über die Anordnung der Gebäude sieht. Es wird vermutlich darauf hinaus laufen, das ich improvisieren werde und die Dörfer relativ frei gestalte.

Ein großer Schritt auf diesem Weg ist heute in Angriff genommen worden, nach langem hin- und her habe ich mich entschlossen, auf meine Erfahrungen durch das Pulp-City-Projekt zurück zu greifen und die Gebäude im Maßstab 1:160 aus Pappe nachzubauen. Eine gute Quelle dafür habe ich mehr oder weniger zufällig gefunden, aber dazu mehr, wenn es so weit ist…

Bleibt dran!

Thomas

Neues aus Mollwitz

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Ja, auch an dieser Front gibts es endlich mal Neuigkeiten.

Vor zwei Wochen haben wir bei Thomas die ersten Testspiele gemacht und die verliefen äußerst zufriedenstellend. Die Regeln (BlackPowder) waren schnell erklärt und gingen ab der zweiten Runde auch schon ganz gut von der Hand. Zwar haben die Österreicher beide Male verloren, jedoch sah es im zweiten Spiel kurz nach Beginn doch nach einer deutlichen Niederlage für die Preußen aus. Das zeigt schon, dass das Spiel auch noch kippen kann und verspricht schon einige Spannung in den Schlachten die da noch kommen sollen.

Die ersten Regimenter und Geschütze beider Seiten sind (bis auf die Basen) fertig und ich bin mit dem Ergebniss recht zufrieden. Alle Regimenter unterscheiden sich in der ein oder anderen Kleinigkeit ganz nach ihren historischen Vorbildern, wirken aber als geschlossene Armee. Das Quickshade lohnt sich auf jeden Fall, die Ergebnisse sind super und es geht wirklich schnell. Nur bekommen die weißen Uniformen der Österreicher einen leichten Braunstich, das lässt sich aber verkraften, sieht man aus der Spielentfernung eh nicht und so wirken sie nicht so steril. Bisher hab ich pro Seite 3 Geschütze, 4 Infanterieregimenter und 1 Kavallerieregiment fertig. Das nächste Ziel ist es nun die Armeen näher an ihre tatsächliche Aufstellung zu bringen, sprich für die Preußen 4 weitere InfRegs und die Ösis mehr Kavallerie. Danach möchte ich erneut Probespielen und schauen wie sich das auswirkt.

Der Plattenbau nähert sich auch so langsam auch seinem Beginn. Thomas ist so nett und hilft mir dabei. Ist auch gut so, er hat da durch seine letzten Projekte schon einiges an Erfahrung sammeln können. Das Schlachtfeld soll ja historisch korrekt abgebildet werden und dabei noch transportabel sein. Ich habe die alten Karten mal mit einem eventuellen Maßstab abgezeichnet, es kristallisiert sich eine Endgröße zwischen 200x180bis200 heraus. Wären dann 8 Platten zu je 50×90/100. Thomas probiert gerade mit dem Schnee herum, die Flüsse sind ja seit der WM-Platte kein Neuland mehr. Gebäude wollen wir evt. aus Gips selber machen, da müssen wir aber nochmal schauen.

Die nächsten Ziele sind also 4 weitere Regimenter pro Seite fertig machen, Plattengröße festlegen, eine Platte mit Schnee zur Probe fertigstellen, Gipshäuser probegießen. Gut, dass wir keinen Termindruck haben. Doch sobald wir aus den Probephasen raus sind, gehts denke ich schneller. Bei den Figuren ist das auf jeden Fall schon so, brauche nur neben der Uni mal Zeit für die Bemalung. Ich schaff 2 Infanterieregimenter (60 Figuren) in ca8h. Kavallerie geht doch deutlich schneller.

Ach und wir benötigen noch Verwundetenmarker für die angeschlagenen Regimenter. Bisher haben wir das mit Würfeln gemacht, sieht aber doof aus. Verletzte in 10mm wären als kleine Markierungen perfekt, hab ich bisher aber noch nicht gefunden. Und für die Regimenter in Unordnung werde ich noch Marker mit Kanoneneinschlägen machen.

Soweit so Gut. Photos hat Thomas unter dem Post des Wochenendes reingestellt.
Bis dahin

Matthias

Eindrücke vom Wochenende

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Was für ein tolles Wochenende!
Erst haben wir ein paar richtig gute Partien Warmachine/Hordes gespielt, dann das Black Powder Regelwerk unter die Lupe genommen und nebenbei auch noch viele andere Sachen ausprobiert.
Dazu kommt noch der Historische 52:0 Sieg der Hildesheim Senior Flag Invaders gegen die Leipzig Lions, den ich hier nicht unerwähnt lassen will.

Danke Jungs, das Ihr am Sonnag noch so toll die Bude aufgeräumt habt, freue mich aufs‘ nächste Mal!

Gruß,
Thomas

Projekt Mollwitz

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Hallo Leute, nachdem ich nun schon mitten in den Arbeiten stecke, nutze ich eine Trocknungsphase um ein paar Sätze zu meiner Idee zu schreiben. Also…

Dieses Jahr habe ich auf der Tactica die Gelegenheit genutzt und ein paar Schwarzpulversysteme mal probegespielt. Vor allem die Platte aus dem 30-jährigen Krieg fand ich toll. Da ich mich für diese „Schwarzpulverzeit“ nicht nur im Rahmen von TT interressiere, gab der Besuch des Cons doch den letzten Anschub selbst mal ein Szenario auf die Beine zu stellen. Ich möchte dabei den Schwerpunkt auf schnelles Spielen und den Eindruck echter Maßen auf dem Schlachtfeld legen. Und ich möcht die vielen unterschiedlichen Uniformen auf jeden Fall darstellen. Und das ganze darf nicht zusehr ins Geld gehen. So ergebn sich gleich mehrere Fragen, welche Regeln, welchen Maßstab und was für ein Szenario soll man da nehmen?

Die FieldofGlory-Regeln find ich nicht schlecht, aber leider gibt es dabei zuviel Tabellenarbeit, das verhindert ein schnelles Spiel ohne feste Regelkenntnisse doch sehr.

Die Rank&File-Regeln sind schon eher wie ich sie mir vorstelle, konnten mich aber nicht vollends überzeugen.

In einem beliebten Kasseler TT-Laden konnte ich einige Blicke in das BlackPowder-Regelbuch werfen. Das hat mich allein schon von seiner tollen Aufmachung begeistert. Auch die Regeln sind so wie ich sie mir vorstelle, auch wenn ich hier und da etwas ändern werde. Regelfrage geklärt.

Als Szenario schwebte mir recht schnell etwas aus der Zeit Friedrich des Großen vor. Jedoch wollte ich keine der bekannteren Schlachten aus dem Siebenjährigen Krieg nehmen wie Leuthen oder Kunersdorf. So viel meine Wahl auf den 1.Schlesischen Krieg, genauer die Schlacht bei Mollwitz. Beide Armeen waren hier ungefähr gleichstark, die Größe ist recht übersichtlich und sie fand im Winter bei Schnee statt, was einen zusätzlichen Anreiz gab. Also werde ich mich etwas genauer Friedrichs erster Schlacht widmen.

Fehlt nur noch der Maßstab. Da ich ja mehrere Hundert Recken auf jeder Seite haben möchte, fällt 28mm schon einmal aus. Auch Aufgrund des Preises für eine solche Größe. Auch wenn ich den Maßstab an sich gut finde, braucht man aber doch viele Figuren und große Einheiten um den gewünschten Effekt großer Gefechte zu erzielen. 12-16 Figuren pro Regiment sehen meiner Meinung einfach lächerlich aus. Wären da noch 15mm und 10mm. Von beiden Maßstäben hab ich mir mal ein paar Figuren bestellt, um die Größe besser vergleichen zu können und mal einige zu bemalen. Ich möchte gern 30 Figuren für ein Infanterieregiment nehmen, die Preußen werden allein 9 haben. Da hat letztendlich hat der finanzielle Aspekt den Ausschlag für den kleineren 10mm Maßstab gegeben. Das ist aber nicht so schlimm, die kleinen Figuren sehen nicht schlecht aus, es gibt mehr Posen als in 15mm und die Bemalung geht auch recht fix.

Mittlerweile bin ich mitten in den Bemalarbeiten und hab auch schon einige Figuren fertig, heut kommen die ersten Östereicher dran und ich werd ein erstes Grenadierbatallion fertig haben. Außerdem hab ich mal den Quickshade ausprobiert. Weiteres zum Bemalen der Minis, der Aufstellung beider Heere, ein wenig Hintergrund und Fotos der Arbeiten gibt es dann nach und nach.

Bis dahin Matthias