Die Kabale des Gebrochenen Siegels: Invasion!

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
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Ein greller Blitz zerriss die Realität und öffnete ein dunkles Tor zwischen dem Hier und dem Netz der Tausend Tore. Aus dem Dunkeln stürmten tiefgrüne, pfeilscharfe und schlanke Gleiter, geführt von einem schnittigen Jäger, gleich einer Klinge, begleitet von wendigen Hyemshin-Jetbikes. Archon Xerathis betrat die Wirklichkeit des Planeten Astaramis, nahe des Raumhafens Praxima.Anstatt aber in der Heimlichkeit die Suche nach der Krone der Seelen fortzusetzen, stürmte die Kabale des Gebrochenen Siegels unmittelbar hinein in die Wirren des Krieges. Ein Schwarm des seelenlosen Weltenfresser schickte sich an den Raumhafen zu überrennen. Allein ein paar wenige Spacemarines standen dem Schwarm noch im Weg.

Der Archon aber war nicht überrascht, im Gegenteil. Xerathis hatte diese Situation bewusst gewählt, so dass seine Anwesenheit möglichst im Chaos der Schlacht unterging und niemand von den Drukhari Kenntnis nahm. Dies bedeutete allerdings, das kein Zeuge überleben durfte, weder die einfältigen Menschen noch die wilden Kreaturen des Weltenfressers. Und sie waren auch das erste Ziel der Eldar.Das Eintreffen der Seelenjäger schien das Schwarmbewusstsein irgendwie zu beeinflussen. die Tyraniden stockten, zögerten, hielten inne, nur einen kleinen Moment, kaum wahrnehmbar. Doch dies reichte den schnellen Kriegern der Kabale bereits aus. Sie ergriffen unmittelbar die Initiative und attackierten die Kreaturen hart, schnell und mit voller Wucht. Die Eldar eröffneten sofort das Feuer und erlegten zahlreiche Termaganten, die auf die wenigen Spacemarine-Verteidiger losstürmten. Die Marines hatten eine gute Verteidiungsposition auf einer erhöhten Plattform eingenommen und eröffneten ebenfalls das Feuer auf die Tyraniden. Allerdings standen sie gegen die Übermacht des Schwarms auf verlorenen Posten.

Der Schwarm ließ sich von dem Feuer wenig beeindrucken. Von ihrem gemeinsamen Bewusstsein getrieben, stürmten sie gleichzeitig auf die Marines vor und eröffneten das Feuer. Die beeindruckende Feuerkraft der Termaganten zwang die Marines zwar in volle Deckung, konnte aber nur wenig Schaden anrichten. Diesmal beschütze der Imperator ganz gewiss.

Ohne Furcht hielten die wenigen Marines ihre Stellung gegen die Übermacht der Tyraniden, feuerten zurück und konnten einige Verluste unter den Termaganten erzielen. Auch die Carnifexe erhielten einige Treffer durch den Predator, schüttelten sie aber ab als wären sie nichts weiter als lästige Mückenstiche. Die Engel des Todes allein schienen die wilden Xenos wohl nicht aufhalten zu können. Doch heute hatten sie die Hilfe der düsteren Drukhari. Die Kabalenkrieger auf ihren schlanken Barken vernichteten die Reste des bereits angeschlagenen Termagantentrupps, töteten die Tyranidenkrieger und verwundeten einen der Carnifexe.

Unbeeinflusst durch den starken Beschuss näherten sich die Tyraniden weiter den Spacemarines. Der Beschuss der Kreaturen heilt weiter an, gerade die Carnifexe erzielten hohe Verluste unter den imperialen Verteidigern.

Plötzlich erzitterte hinter den Marines die Erde und eine Industrieplattform stürzte in sich zusammen als sich ein furchterregender Trygon  aus dem Boden erhob. Ihm folgte eine weitere Welle der Termaganten wie eine scheinbar nie endende Flut.

Der Trygon stürzte sich auf den Predator, während die Termaganten das Feuer auf eine der Schattenbarken eröffneten. Beide, Panzer und Barke, konnten den Angriffen kaum etwas entgegensetzen und binnen kurzen Zeit waren sie vernichtet und brannten lichterloh. Immerhin konnten sich die Kabalenkrieger unbeschadet aus der Barke retten.

Trotzdem das Schwarmbewusstsein von leichter Unsicherheit über den Ausgang des Gefechts befangen wurde, sah es zu dieser Phase, gerade nach dem Angriff des Trygon und den hohen Verlusten der Marines durch die Carnifexe, nicht all zu schlecht für die Tyrandien aus.

Nun lag es an den Verteidigern zu zeigen, ob sie in der Lage sein würden den Angriff des Schwarms abzuwehren. Die wenigen verbliebenen Marines setzten weiter die Termaganten unter Feuer, während die schweren Waffen und die Terminatoren den Trygon angriffen. Zugleich schlugen die Drukhari erneut zu und zeigten wieder einmal, welche Feuerkraft sie auf den Feind richten konnten. Der Trygon fiel unter dem heftigen Beschuss der Marines und des Sichelflügeljägers, während die Termagenten die ihm gefolgt waren unter heftigsten Splitterwaffenbeschuss gerieten und entweder starben oder ihren tierischen Instinkten erlagen und flohen.

Zur gleichen Zeit erlegte ein Trupp Kabalenkrieger auf ihrer Barke den Brutlord(?)  während die Schattenviper und Hyemshin die Termaganten in Zentrum der Schlachtlinie weiter ausdünnten. Durch die hohen Verluste und dem Opfer ihrer Synapsenverbindung erlagen auch die restlichen Tyranidenkreaturen ihren niederen Instinkten. Allein die Genräuber setzen ihren Angriff fort, während der Rest jeglichen Angriffsschwung verlor und sich wild im Gelände verteilte. Nun war es ein leichtes für die Verteidiger die letzten Reste niederzumachen. Diesmal hatte der Schwarm keine Chance gehabt ….

Als die letzten Kreaturen des Weltenfresser getötet waren, sammelten sich die Krieger der Kabale auf ihren Gleitern um ihren siegreichen Archon, während der Sichelflügeljäger Kreise über sie zog und das Gelände aus der Luft sicherte. In einiger Entfernung sammelten sich die wenigen überlebenden Spacemarines, die den Angriff des Schwarms überlebt hatten, auf den Trümmern der Industrieanalge. Doch noch war der Kampf nicht zu Ende, vielmehr richtete der Archon nun seinen dunklen Blick auf die Todesengel des Imperators. Niemand durfte überleben ….

 

 

Der Dritte Weltkrieg 3.: Ebene

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
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Nach den für die sowjetischen Angreifer so erfolgreichen morgen- und Mittagsstunden standen ihre vordersten Spitzen am Nachmittag des ersten Gefechtstages bei der Kleinstadt Vechelde, ca. 30km östlich von Hildesheim.

Blick nach Osten entlang der B1. Im Vordergrund Bettmar und der Unsinnbach, im Hintergrund Vechelde.

Beiden Seiten war klar, dass das heutige Tagesziel Hildesheim lautete. Die Rote Armee massierte ihre Panzerkräfte um mit einem massierten Stoß über die flache, offene Ebene die Stadt bis zum Abend zu erreichen. Die Bundeswehr wollte um jeden Preis den Zugang zur Stadt entlang der B1 halten und hatte dazu mehrere Verteidigungslinien aufgestellt. Würden sie halten…?

Vorderste sowjetische Spitzen bei Vechelde und dem Dorf Siersse

Die erste Verzögerungslinie der Bundeswehr wird schnell überrollt.

Massive Panzerkräfte sammeln sich südlich der B1 bei Vallstedt

Die zweite Verzögerungslinie. Grenadiere und Spz Luchs stemmen sich gegen den Feind.

Wer kann diese rote Lawine stoppen?

Schnell wird Groß Lafferde an der B1 erreicht, ein letztes Hinderniss vor der offenen Ebene.

Panzergrenadiere stoßen gegen den Feind und versuchen ihn in einen langsamen Häuserkampf zu verwickeln.

Sowjetische Hubschrauber im Angriff.

Russische Panzer versuchen Groß Lafferde aus der Bewegung zu nehmen.

Die Schützenpanzer können nicht länger halten und ziehen sich zurück.

Die 3. Verzögerungslinie der Bundeswehr hinter Groß Lafferde  wird aufgeklärt.

T80 versuchen den Ort zu umgehen und geraten dabei unter Milanbeschuss.

Die eingegrabenen Leopardpanzer erweisen sich als extrem schwerer Brocken, trotz der massiven Übermacht der Roten.

Groß Lafferde fällt nach schweren Kämpfen.

Mit extremen Raketenbeschuss soll die Abwehrstellung aufgebrochen werden. Doch der Riegel hält. Ohne Vorbereitung und unmittelbar aus der Bewegung lässt sich diese Stellung nicht nehmen. Als die Nacht hereinbricht, stellen beide Seiten das Feuer ein um sich neu zu formieren und Pläne für den folgenden Tag zu machen. Nur einzelne Stoßtrupps stören die nächtliche Ruhe ….

 

Die Kabale des Gebrochenen Siegels und das uralte Relikt…

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
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Vergangene Woche war es dann endlich soweit, das erste, richtige Gefecht der Kabale stand an. Als Gegner stand mir Marios bei den Ulmer Strategen zur Verfügung, der wohl eben so heiß darauf war wie ich endlich wieder 40k zu spielen; nach soo langen Jahren…

Gespielt haben wir 1000Pkt und das Standardszenario aus den Grundregeln. Und gerade das fand ich sofort super, Missionsziele aufstellen bevor irgendwas auf der Platte ist und dann auswürfeln worum es geht, einfach und chaotisch. Ich find nix blöder als (Turnier-)spiele, bei denen jeder schon von Anfang an weiß worum es geht und gleich seine Armee und die Positionierung der Missionsziele perfekt aufeinander abstimmen kann. Ich halte es da doch lieber mit der clausewitzschen Friktion!

Hier die Armeelisten:

Kabale des Gebrochenen Siegels:

  • Archon mit 4 Kabalenkrieger auf Schattenviper
  • 10 Kabalenkrieger auf Schattenbarke
  • 10 Wyches auf Schattenbarke
  • 5 Scourge
  • 6 Reaver Jetbikes

Bataillon des Astra Militarium

  • Kompaniekommandeur
  • Zugführer
  • Kommissar
  • 6 Trupps je 10 Mann
  • 3 Mörser Teams
  • 2 schwere Bolter, 1 Maschienenkanone
  • 3 Sentinels
  • 2 Leman Russ

Marios teilte das Spielfeld so auf, dass wir über die kurzen Seiten spielten und dann marschierten die Armeen auf Feld. Meine wenigen Drukhari postierten sich schnell hinter der Wartungshalle in der Mitte, während die Scourge in der Luft verblieben um sich eine passende Beute auszusuchen. Dann marschierten die Streitkräfte des Imperiums auf und ich war echt ein wenig baff. Wahnsinn wieviel da auf der Platte stand, echt beeindruckend. Dann würfelten wir aus, in welcher der 4 Kisten sich das Missionsziel befand….. und die Würfelgötter wollten es, dass das einzige Missionsziel sich mitten in den imperialen Linien befand … (Gelbe Kiste vor dem hinteren Leman Russ)

Eine einfache Aufgabe sollte es werden, sollte… Ein gesamtes Bataillon war abkommandiert worden für diese Mission: Im Kampfgebiet ist ein uraltes Relikt durch unsere vordersten Aufklärungskräfte entdeckt worden. Sicher sie das Gebiet und bergen sie das Relikt! Schwere Leman Russ Kampfpanzer bezogen Stellung, während die flinken Sentinels das Gebiet erkundeten. Alles lief glatt und es schien tatsächlich eine einfache Aufgabe zu werden. Gerade als sich die Gardisten daran machten die Kiste zu bergen, geschah es dann; Blitze erhellten das Fabrikgelände, knisternde Energie zuckte mit langen armen entlang der Gebäude und durch ein grellen Riss in der Realität strömten wilde Xenoskorsaren auf ihren schlanken, schnellen Gleitern den Gardisten entgegen. „Die Seelenjäger“ stöhnte ein Gardist leise und blickte sich erschrocken unter seinen Kameraden um. Doch unter den Augen des Kommissars traute er sich nicht seinem Instinkt nach Flucht nachzugeben. Die Xenos eröffneten das Feuer während ihr Anführer auf einem  pfeilähnlichen Schiff rief:“ Tötet sie alle!“

Runde 1 Drukhari

Archon Xerathis führte seine Kabale auf die linke Flanke, um so das große Gebäude in der Mitte als Deckung zu benutzen. Die Scourge landeten in diesem Gebäude und eröffneten das Feuer aus ihren Schattenlanzen auf den Leman Russ, während die Kabalenkrieger die Gardisten unter Beschuß nahmen. Allerdings fiel die Schußphase mäßig aus. Trotz mehrerer Treffer, auch der Schattenlanzen, verursachte ich nur 6 Schaden an dem dicken Panzer, weniger als erhofft. Auch unter den Gardisten gab es nur wenige Verluste, 5-6 Mann vielen den Splitterwaffen zum Opfer.

Runde 1 Imperium

Viel Bewegung gab es in den Imperialen Reihen nicht, nur einige Infanterietrupps rückten näher an den Feind heran. Dann eröffneten die Linien das Feuer! Eine Barke wurde leicht beschädigt, während die Mörser (fiese Teile) 2 Scourge erledigten. Auch 2 Jetbikes stürzten unter dem massiven Abwehrfeuer aus dem Himmel. Alles in allem nicht viel schaden, aber wenn das in diesem Verhältnis so weiter gehen sollte, oje…

Runde 2 Drukhari

Die Wyches hielten es nicht länger in ihrer Barke aus und stürmten auf die Mitte der feindlichen Linien zu. Die Scourge und Schattenbarken konzentrierten sich weiter auf den beschädigten Leman Russ und die Waffenteams am Kontrollturm, während die Jetbikes über die Gardisten herfielen.

Diesmal gelang die Schußphase  schon besser. Nun auf nahe Reichweite von 12″ löschte der Beschuß die drei Waffenteams und eine erhebliche Anzahl an Gardisten aus. Der Beschuß auf das Zentrum musste sogar zurückgehalten werden, um das Nahkampfziel der Wyches nicht auszulöschen. Der Leman Russ allerdings überlebte mit nur 1 Lp das Feuer.

In der Nahkampfphase stürmten die Wyches auf die feindlichen Riehen und zerlegten den Infanterietrupp mit Leichtigkeit. Allerdings kamen sie danach nicht in Nahkampfreichweite an den nächsten Trupp heran und standen völlig ungedeckt vor dem Zentrum des Feindes…

Runde 2 Imperium

Auch diese Runde bewegte sich nicht viel. Die hinteren Reihen der Infanterie schlossen weiter auf und verstärkten die Position am Kontrollturm. In der Schußphase rief der Kompaniekommandeur nur:“ 1. Glied Feuer, 2. Glied FEUER!!“ Dem gnadenlosen Beschuß der gesamten Masse der Gardisten ausgesetzt, hatten die flinken Wyches keine Chance, sie fielen allesamt.

Die verbliebenen Scourge gerieten unter erneutes Mörserfeuer und starben, während die Sentinels und Panzer derweil ihr Feuer auf eine der Barken konzentrierten und es fast schafften sie zu zerstören.

Runde 3 Drukhari

Auch in dieser Runde machte ich einige dumme Fehler in der Bewegungsphase. Danach erst erkannte ich, wie wichtig diese Phase für eine so extrem mobile Armee ist.

Die Jetbikes jagten weiter über das Schlachtfeld und nahmen sich die Mörser vor, während die Kabalenkrieger von ihrer beschädigte Barke sprangen und auf einer Plattform Stellung bezogen.

Diese Runde nun MUSSTE der Leman Russ fallen, und das tat er auch. Allerdings stellte ich nach den ersten Schuß fest, dass ich meine Truppen so bewegt hatte, das die panzerbrechenden Waffen nicht bereits den 2. Panzer unter Beschuß nehmen konnten, ein böser Fehler. Die Kabalenkrieger löschten den unteren Infanterietrupp nahezu aus, während das übrige Feuer das Zentrum ausdünnte. Die Jetbikes zerlegten währenddessen die Mörser, die mir bis dahin echte Kopfschmerzen bereitet hatten (je W6 Schuß ohne Sichtlinie, puh)

Runde 3 Imperium

Langsam häuften sich die massiven Verluste der Gardisten und Marios bereite sich und seine Truppen auf einen letzen Widerstand am Kontrollturm vor. Auf seiner rechten Flanke standen noch zwei Sergeants, alle anderen waren bereits gefallen.

In der Schußphase merkten wir, dass sich die Verluste echt bemerkbar machten, ein paar Kabalenkrieger, ein wenig Schaden an einer Barke, mehr konnten die Streiter des Imperators nicht verursachen.

Runde 4 Drukhari

Trotz meines gnadenlosen Ansturm gingen nun langsam auch der Kabale die Kämpfer aus. Noch zwei Runden Zeit hatte ich um das Relikt zu bergen, bzw. alle Verteidiger auszulöschen. Im Zentrum standen noch knapp 20 Infanteristen, geführt von ihren Offizieren, 1 Leman Russ und 3 Sentinels. Jetzt brauchte ich viel Glück und eine gute Runde. Alles was irgendwie panzerbrechend war zielte auf den Dicken, während die Krieger langsam auf das Missionsziel vorrückten.

In der Feuerphase eröffneten erst die Barken und dann die Jetbikes das Feuer auf den Leman Russ. Wow, und was für ein Beschuß das war! Binnen Sekunden trafen 4 Schattenkanonen und 2 Schattenkatapulte das Fahrzeug, durchschlugen die Panzerungen und hinterließen, schneller als Marios Astra Militarium sagen konnte, nur ein brennendes Wrack! Wahnsinn! Das war genau die Runde die ich brauchte!

In der Nahkampfphase stürmtem die Jetbikes auf die gegnerischen Charaktere los, versagten aber völlig. Merke: Jetbikes nur gegen einfaches Fußvolk!

Runde 4 Imperium

Jetzt wurde es wirklich eng und Marios griff zu allen Mitteln die im noch verblieben waren. Die Sentinels bewegten sich auf die Drukhari zu, konnten als Ziel jedoch nur die Kabalenkrieger ausmachen und nicht die schweren Barken. Die 2 Seargants fassten Mut und stürmten auf die Xenoskrieger zu, bereit ihr Leben für den Imperator zu opfern!

Und der Imperator war seinen Kämpfer wahrlich hold. Ein Jetbike wurde von Kommissar zerstört, während der Großteil der Kabalenkrieger dem Lasergewehrfeuer zum Opfer vielen. Die Sergeants schafften es sogar einen meiner Kriegertrupps im Nahkampf zu binden, was für ein Wahnsinn. Es sollte sehr sehr eng werden in der letzten Runde.

Runde 5 Drukhari

Um zu Gewinnen musste ich entweder mehr Modelle am Missionsziel haben oder alle Feinde auslöschen. Beides schien unwahrscheinlich. Die drei Sentinels waren unbeschädigt und so langsam ging mir auch die Manpower aus. Also warf ich alles nach vorne was ich hatte, in der Hoffnung, endlich im Nahkampf mal etwas auszurichten.

Mein Beschuß tötete weitere Gardisten, während ein Sentinel leicht beschädigt wurde. Nicht genug, das stand nun schon fest. Nun griff alles im Nahkampf an was ich noch hatte. Die Schattenviper prallte gegen die Offiziere es Imperiums um sie zu binden, während der Archon sich die Infanterie vor nahm.

Doch die Nahkampfphase war erneut ein Desaster… Der Archon zerlegte nur einen Gardisten, während gleichzeitig sein Schutzfeld den Geist aufgab. Es schien ganz so, als sollte dem Imperium das Relikt nicht zu entreißen sein.

Runde 5 Imperium

2 Modelle hatten die Drukhari am Missionsziel. Die Sentinels stampften drauflos und fegten die wenigen Xenos am Missionziel beseite.

Am Rundenende standen zwar noch einige der Drukhari im Zentrum, doch das Relikt war gesichert! Ein extrem knapper Sieg, aber immerhin.

Wow, was für ein Kampf! Bis zum Ende war alles offen und ich muss sagen, es hat mich in langer Zeit wenig so begeistert wie dieses Spiel und die wirklich tollen neuen 40k-Regeln!! Und das beste, nach dem Gefecht hab ich mich nicht gefühlt als hätte ich mit nem Blutdämonen gerungen, sondern hätte gleich weiterzocken können. Wir hatten praktisch keine Regelfragen, vielleicht 2 mal im Regelbuch was nachgeschaut und ansonsten einfach locker drauflosgezockt, so wie es sein soll.

Taktisch habe ich einige Fehler begangen, die ich ab der 4. Runde versucht habe besser zu machen. Aber für mein erstes Spiel fand ich habe ich mich gut geschlagen. Ich hatte zum Schluß auch nicht das Gefühl besiegt worden zu sein, im Gegenteil! Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie schnell die Drukhari sind, wie wichtig die Zugphase ist, und wie sehr ich das Spielgeschehen jederzeit bestimmt habe. Ich hatte wirklich das Gefühl zu jagen! Marios konnte nur reagieren, war aber auch in der glücklichen Lage nur halten zu müssen. Mal schauen was das Imperium im Angriff so kann… Ich konnte das Relikt zwar nicht sicher, aber das hatte ich realistisch eh in der ersten Runde verworfen. Einige Zugfehler und mein völlig unsinniger Nahkampfangriff mit den Wyches haben mich dann den Sieg gekostet. Gerade die Wyches hätte ich in Runde 4 gebraucht um das Zentrum völlig zu zerschlagen. Egal, nächstes Mal, denn besiegt ist die Kabale noch lange nicht!!

Die Kabale des Gebrochenen Siegels: Die Jagd

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
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Nichts lieben Drukhari lieber als die Jagd… und diesmal hatte sich Archon Xerathis eine ganz besondere Beute ausgesucht. Diese seelenlosen Weltenfresser wären doch eine wirklich geeignete Abwechslung, würden sich diese großen Biester doch hervorragend als Versuchsobjekte für seinen Meisterhamonculus Thrall E`ryss anbieten, oder gar für eine willkommene Abwechslung in den Arenen sorgen. Allerdings wäre es sinnvoll einen solchen Raubzug auch dazu zu nutzen, geeignete Seelen und Sklaven zu ernten. Menschen sind doch immer eine leichte Beute …  Das Baal-System fiel Xerathis sofort ins Auge. Im Chaos des Krieges zwischen dem Weltenfresser und diesen jungen, haarigen Unwissenden würde ein Raubzug für zusätzliche Panik und Verwirrung sorgen.

„Die Kabale des Gebrochenen Siegels: Die Jagd“ weiterlesen

Gestern bei den Ulmer Strategen ….

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
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haben wir ne nette Runde Age of Sigmar gedreht. Gespielt haben wir zwei Einsteigerszenarien aus der Grundbox, also Khornes Jünger gegen die Stormcast Eternals. Wie zu erwarten bei beiden Armeen war es ein geradliniges Hauen und Schlagen, dass die Truppen Sigmars (auch und wohl vor allem dank des gnadenlosen Würfelpechs seines Gegenspielers) klar für sich entscheiden konnten.

 

Shadow War Armageddon!

Matthias

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Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
Matthias

So langsam aber sicher nähern wir uns wohl der neuen Edition von 40k. Ich bin dank der täglich neuen Infos schon sehr gespannt und kann es eigentlich wirklich kaum erwarten wieder mit 40k anzufangen. Bis dahin allerdings steht momentan Armageddon für mich hoch im Kurs für meine Dosis Warhammer. Ausserdem kommt so endlich mal mein selbstgebautes Gelände zum Einsatz. Die Spiele haben echt Spaß gemacht, gehen schnell und sind wirklich spannend. Und was will man denn mehr als über Balustraden springende Dark Eldar Hagashin-Wahnsinnige die ihre Opfer in kleine Scheiben schneiden wollen? Nix…, oder?

Hier ein paar Impressionen der letzten Scharmützel…

 

Sigmar am Sonntag – So beginnt es also

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas


In unserer ersten Folge Sigmar am Sonntag stellen wir euch kurz unser Projekt vor und laden Euch herzlich ein, mitzuwirken.

Das erste Aufeinandertreffen der Kampagne findet zwischen den Chaosbarbaren und den Skaven statt, wie es ausgeht, erfahrt Ihr im Video.

Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!

2nd Kerstown – Tin soldiers in Action

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Gestern habe ich mit meinem Kumpel Michael eine Partie „Tin soldiers in action“ gespielt. Ein feines, kleines Regelwerk, das mit Feldern arbeitet und so ein extrem schnelles und sehr entspanntes Spiel zulässt. Zwar habe ich die Tracht Prügel meines Lebens bekommen, aber wir hatten trotzdem einen Riesenspaß!

Age of Sigmar – Die Ratten kommen aus den Löchern

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit, meine Skaven erstmals von der Leine zu lassen. Wir haben uns getroffen, um ein paar kleine (500 Punkte) Probespiele zu machen. Auf diese Weise wollen wir uns mit den Regeln vertraut machen und die Grundprinzipien des Spiels (und vor allem des Zusammenspiels der Einheiten) vertraut machen, bevor wir dann in größere Gefechte starten.

„Age of Sigmar – Die Ratten kommen aus den Löchern“ weiterlesen

Kill-Team – Das erste Spiel

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Wie Ihr mittlerweile schon mitbekommen habt, veranstalten wir Ende Januar ein kleines Kill-Team Turnier. Gestern hatte ich das große Vergnügen in zwei Spielen bei den Ulmer Strategen meine Teams zu testen und die Regeln nochmals zu vertiefen und auch mein Gelände erneut zu nutzen und auszuprobieren.
Es war ein Heidenspaß, das Spiel geht super flüssig und schnell, es gibt ordentlich auf die Mütze und nach 30min ist alles vorbei. Also genau das richtige für zwischendurch mit Suchtpotenzial (zumindest für mich…)

Ich hab auch wirklich versucht gute Fotos zu machen, allerdings war das gar nicht hat so einfach, da das Spiel so fix geht und man kaum Gelegenheit zum fotografieren hat. Ausserdem war die Heizung ausgefallen und es war a….kalt… Trotz allem, hier einige Impressionen: