Generalprobe – Schlachtbericht

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Hier nun der Schlachtbericht von unserer Genaralprobe:

Wir schreiben den 10. April 1741. Preussische (rechts im Bild) und Österreischische Truppen(links) treffen sich auf den Feldern vor den Toren des Städtchens Mollwitz. Sogar einige Schaulustige haben sich auf dem Windmühlenhügel eingefunden.

Die Schlacht steht unmittelbar bevor

Schaulustige beziehen Stellung auf dem Windmühlenhügel

Um 14 Uhr beginnt die Schlacht! Die schwere Artillerie auf dem rechten Flügel eröffnet das Feuer auf die schwere Reiterei der Österreicher.

Die Preußen rücken vor

Während der Rest der Österreicher noch versucht in Schlachtordnung zu kommen, führt Feldmarschalleutnant von Römer auf dem linken Flügel  seine schwere Kavallerie zum Angriff auf die preussischen Grenadiere.

Von Römer führt den Kavallerieangriff an

Doch muss Römer sich dem starken Abwehrfeuer der Verteidiger beugen und sich nach kurzer Zeit zurück ziehen um seine Truppen zu sammeln.

Die Österreicher sind noch immer nicht in Schlachtordnung

Von Römer startet den zweiten Angriff – und dieses mal überrollen seine Kürassiere die Preußen.

Die Kavallerie bricht durch

Der preussische König hat jetzt ein ernstes Problem: die österreichische Kavallerie bedroht jetzt direkt die Flanke der Infanterie. Er sammelt seine Truppen und lässt sie in Verteidigungsposition gehen.

Die Preußen versuchen die Kürassiere zurück zu schlagen

Das Zentrum der Österreicher kommt nur langsam voran und bemüht sich noch immer um Ordnung, während die Kavallerie auf dem rechten Flügel zum Angriff bläst.

Die Österreicher attackieren auf breiter Front

Mit großen Verlusten durch das Abwehrfeuer schaffen es die österreichischen Reiter im Zentrum, die Infanterie zum Rückzug zu zwingen. Auf der rechten Flanke führt König Friedrich höchstpersönlich die Verteidigung der verbliebenen Infanterie gegen die anstürmenden Kürassiere an.

Es sieht nicht gut aus für die Preußen

Angespornt von Ihrem großartigen Anführer gelingt es der Infanterie tatsächlich, den Kavallerieangriff zurück zu schlagen!

Friedrich schlägt den Kavallerieangriff auf der rechten Flanke zurück
Jetzt nimmt die Gegenoffensive Fahrt auf.

Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes haben die Preußen den Fluss überquert und fallen den kämpfenden Österreichern in den Rücken!

Das sieht nicht gut aus – die Infanterie wird von hinten angegriffen

Umgeben von Feinden dauert es nicht lange, bis die Moral der Infanteristen bricht und sie ihr Heil in der Flucht suchen.

Die Österreicher versuchen sich wieder zu sammeln

Jetzt scheint Fortuna auf Seiten der Preußen zu stehen. Sie ziehen die Schlinge um die verbliebenen Österreicher zu.

Die Entscheidung steht kurz bevor

Doch auch die Österreicher sammeln sich und rücken wieder vor.

Beide Seiten starten den letzten Angriff

Um 19 Uhr prallen noch einmal beide Schlachtreihen aufeinander. Die Österreicher schaffen es, sich etwas Luft an den Flanken zu erkämpfen und sich etwas Luft zum Atmen zu verschaffen.

Die Österreicher drehen das Kampfgeschick noch einmal

Um 19:30 macht die heraufziehende Abenddämmerung dem Schlachten ein Ende. Beide Armeen stehen sich gegenüber. Jeder hat gut die Hälfte seiner Männer verloren. Heute gibt es keinen Sieger.

Die Schlacht ist zu Ende – ein Unentschieden!

Ein erstes Aufeinandertreffen

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Wir schreiben das Jahr 15 n.Chr., römische Truppen sind in das rechtsrheinische Germanien eingedrungen um den Barbarischen Völkern die Macht des Römischen Reiches zu demonstrieren – und sie zu unterwerfen.

Der Kriegsrat der Germanen berät, wie man dieser Bedrohung entgegnen sollte und ernennt Stammshäuptling Bernulf zum Anführer der Verteidigungstruppen.

Und so beginnt die Schlacht. Beide Heere stehen sich auf dem Feld der Ehre gegenüber, bereit zuzuschlagen.

Die Schlacht beginnt – das römische Heer rückt vor, während die Germanen noch ihre Reihen ordnen. Für die Bogenschützen ist der Anblick der imperialen Armee jedoch zu viel – sie fliehen gleich zu Beginn vom Schlachtfeld!

Doch der Rest der Barbaren bleibt tapfer und stellt sich den Angreifern. Die Kavallerie versucht den Hügel auf der linken Flanke unter Ihre Kontrolle zu bringen und stürmt in die römische Centurie.

Doch die Römer sind standhaft und wehren den Angriff ab – mehr noch: sie schlagen die Kavallerie zurück und löschen die Reiterei aus! Der Hügel steht jetzt unter römischer Kontrolle.

Nachdem der Kampf auf der Flanke entschieden scheint, kommt es auch in der Mitte des Schlachtfeldes zum Aufeinandertreffen der Heere. Die Barbaren haben noch immer große Mühe, Ihre Ordnung aufrecht zu erhalten, aber in letzter Minute steht die Schlachtreihe.

Ein hartes Aufeinandertreffen, doch es scheint keinen klaren Sieger zu geben. Doch nach einiger Zeit passiert das, womit eigentlich niemand gerechnet hatte: Ausgerechnet die römischen Veteranen werden von der Barbarenhorde niedergemacht! Derart bestärkt kehren sogar die geflohenen Bogenschützen zurück auf das Schlachtfeld.

Nun wird es eng für die Römer, die verbliebene Centurie wird von den Barbaren in die Zange genommen, während sich die auf dem Hügel positionierten Legionäre auf den Ansturm der Barbaren vorbereiten, die gerade die Veteranen niedergemacht haben.

Doch die Barbaren sind nicht aufzuhalten – sie überrennen die Verteidiger und nehmen den Hügel im Handstreich!

Auch auf der anderen Seite des Schlachtfeldes geraten die Römer unter Druck. Doch die disziplinierten Soldaten schaffen es, unter hohen Verlusten die Barbarenhorde in die Flucht zu schlagen.

Nur die Bogenschützen stehen jetzt noch zwischen ihnen und dem Mob auf dem Hügel. Der Centurio gibt den Befehl zum Angriff und die Bogenschützen schießen mit allem was sie haben um irgendwie dem sicheren Tod zu entkommen.

Und es scheint, als wäre der Beschuss zu viel für die Verlusteschwächten Römer. Kurz bevor sie den Nahkampf erreichen verlässt die Männer der Mut und sie fliehen vom Schlachtfeld!

Ein denkbar knapper Sieg für die Barbaren!

…doch die Römer haben schon Ihre Vergeltung angekündigt. Sie werden wiederkommen, soviel ist sicher.

So lange hat Bernulf zeit, seine verbliebenen Truppen neu aufzustellen und in den benachbarten Stämmen um Hilfe gegen die Feinde aus dem Süden zu bitten.

—-

Was für eine Schlacht!
Zwar handelt es sich hier um einen, für die Hail Caesar Regeln recht kleinen Kampf, aber er hatte doch alles zu bieten, was die Regeln her gaben. Gleich zu Beginn verpatzte ich meinen Kommandowurf und die Bogenschützen flohen vom Spielfeld. Als wäre das nicht schlimm genug, prallte meine Kavallerie von den Legionären ab, die mit Ihren Pilums ein echt unangenehmer Gegner sind, gerade in der ersten Runde eines Kampfes habe ich so nur einen 6er Moralwurf – da sind hohe Verluste vorprogrammiert!

Kurz vor dem Aufeinandertreffen der Hauptstreitmacht war ich wieder einen Kommandopatzer, der diesmal aber nicht ganz so krasse Folgen hatte: die beiden Einheiten bewegten sich nur ein wenig zur Seite – Schwein gehabt! Der darauf folgende Kampf sollte besser laufen, nicht nur das ich nach ein paar Runden die Veteranen vernichten konnte, die Bogenschützen schafften es auch noch wieder aufs Schlachtfeld. Von ihrem Triumph angespornt, überrannten die Barbaren dank ungeheuerlichem Würfelpech auf Seite der Römer auch noch die Centurie auf dem Hügel – doch gleichzeitig brach die zweite Barbareneinheit zusammen. Der Kampf war nun also wieder ziemlich ausgeglichen, lediglich die Bogenschützen sorgten für einen leichten Überhang in Richtung meiner Barbaren – doch die Centurie ging sofort auf sie los! Im Geiste hab ich da die Einheit schon abgeschrieben gehabt, also ließ‘ ich sie stehen und schießen und es passierte, womit wirklich keiner gerechnet hatte: Mit einem kritischen Treffer zwang ich die Römer zu einem Moralwurf, und dieser ging in die Hose! (So unwahrscheinlich, wie das auch war!) Die letzte Centurie floh vom Spielfeld und ich hatte gewonnen!

Ein echt spannendes Spiel, das hin und her wogte und bis zuletzt völlig offen war. Hätte ich nicht so unverschämtes Glück mit den Bogenschützen gehabt, wären sie hoffnungslos überrannt worden und dann wäre es nochmal richtig knapp geworden, so viel ist sicher!

Was nehme ich mit? Der Aufprall der Barbaren ist mit 9 Würfeln extrem hart, gerade in der ersten Schlachtrunde, wenn ich bis zu 3 Würfel neu würfeln darf! Dafür senken die Römer mit Ihren garstigen Pilums die Moral, wodurch ich wirklich hohe Verluste im Nahkampf zu beklagen habe.

Als nächstes werde ich jetzt auf jeden Fall erstmal die Modelle fertig bemalen und mich um die Basegestaltung kümmern. – da die Modelle ja erst letzte Woche angekommen sind, habe ich es einfach nicht geschafft, sie fertig zu machen, aber das wäre auch etwas zu viel des Guten.

Ich freue mich schon aufs‘ nächste mal!

Gruß,

Thomas

Eindrücke vom Wochenende

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Was für ein tolles Wochenende!
Erst haben wir ein paar richtig gute Partien Warmachine/Hordes gespielt, dann das Black Powder Regelwerk unter die Lupe genommen und nebenbei auch noch viele andere Sachen ausprobiert.
Dazu kommt noch der Historische 52:0 Sieg der Hildesheim Senior Flag Invaders gegen die Leipzig Lions, den ich hier nicht unerwähnt lassen will.

Danke Jungs, das Ihr am Sonnag noch so toll die Bude aufgeräumt habt, freue mich aufs‘ nächste Mal!

Gruß,
Thomas

Endlich mal wieder Warmachine

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Ahoi-hoi!


Am Wochenende haben wir endlich mal die Gelegenheit genutzt und Warmachine gespielt. (Ja, natürlich NACHDEM wir draußen gegrillt und uns schön Sonnenbrand geholt haben!)

Erstmals konnten wir das Gefecht auf meiner (zu größten Teilen) fertiggestellten Cryx-Nerkolith-Sumpf Platte austragen, also quasi ein Heimspiel für meine Armee.

Wie Ihr seht, haben es die Kharorianischen Truppen unter Führung von Kommander Sorsha auf die Bodenschätze der Schwarzen Insel abgesehen, ‚Dirty D‘ hat die Verteidigung aufgestellt und will die Eindringlinge zurück in Ihr eisiges Reich jagen!

Es begann mit einem Traumstart für die Verteidiger, in zwei Runden waren sie über die halbe Platte gesprintet und konnten die Verluste unter den Mechanoknechten dank des Nekrochirurgen schnell wieder ausgleichen.
Während die schwerfälligen Moloche der Khadorianer langsam durch das Gelände vorrückten, fächerten die Verteidiger auf um die Man’O War und die Witwenmacher auf den Flanken zu bekämpfen.

Es lief soweit alles nach Plan, der gefürchtete große Mörser fand zwar ein, zwei mal sein Zeil inmitten der Mechanoknechte, doch der Chirurg leistete ganze Arbeit und flickte die Blech-Fleischhaufen immer wieder zusammen. Als dann auch noch die Man’O War Ihre Angriffe gegen die beiden Todesreißer verpatzten und diese nicht, wie von mir eigentlich schon befürchtet, ins Nirvana prügelten, gewannen meine Truppen Oberwasser. Ich konnte die Flanke dank einiger glücklicher Würfelwürfe schnell von den dicken Prügelknaben befreien und verlor dabei nur einen der beiden leichten Jacks.

Auf der anderen Seite bemühte sich der Beschmutzer, die flinken Scharfschützen mit seiner Säurekanone zu erwischen, doch erwiesen diese sich als meisterhaft im Ausweichen.

In der Mitte der Schlacht verfluchte Dhenegra den schweren Jack, der darauf hin umfiel und von den heranstürmenden Mechanoknechten fast zu Schrott geprügelt wurde.



Doch ganz konnten sie den Jack nicht erledigen. Mit letzter Kraft stand dieser auf und trampelte nahezu die Komplette Einheit nieder! Da die Knechte für Ihren Angriff aber aus der Reichweite des Chirurgen gelaufen waren (blöder Fehler, Thomas…), waren sie damit verloren! Zwar verübte der Slayer schnelle Rache an der roten Dampfmaschine, doch konnte er das Schicksal der Knechte nicht mehr abwenden.

Die Angreifer waren von meinen Truppen in die Enge getrieben worden, es war Zeit für den Finalen Schlag!

Eine Runde lang musste ich meine Truppen in Stellung bringen, dann würde es Kommander Sorsha an den Kragen gehen!

Und dann passierte etwas, das ich so auch noch nicht gesehen habe. Sorsha feuerte einen gezielten Schuss mit Ihrer Pistole auf den bis dahin unbeschädigten Slayer ab und traf diesen offenbar an einer kritischen Stelle des rechten Armes, der darauf hin einfach abfiel! Derart geschwächt konnte der Slayer den Kampf gegen den verbliebenden Moloch nicht mehr gewinnen und plötzlich stand ich ohne Truppen in der Mitte der Schlacht da!

Okay, dann heißt es jetzt du oder ich – also den Todesreißer auf Sorsha losstürmen lassen, die Nahtknechte prügelten mit Leichenteilen auf die verbliebenen Scharfschützen ein und Dhenegra läuft nach vorne um für den ultimativen Schlag auszuholen. Dafür musste sie gefährlich nahe an den Moloch ran, aber das ließ sich nicht vermeiden.

Doch leider schaffte der Jack das undenkbare, mit seiner dicken Axt erwischte er die flinke Casterin und verwundete diese so stark, das diese zu Boden ging. Das Gefecht war zu Ende, die Truppen der Cryx hatten verloren.

Alles in allem ein super Spiel, das für ein Warmachine Spiel mit 2 Stunden beinahe schon lange gedauert hat. Lange sah‘ es so aus, als könnte ich die Khador-Truppen von der Platte fegen, aber letzten Endes waren es 2 Fehler (und vielleicht der Glückstreffer von Sorsha, der meinem Slayer seinen Arm kostete), die mich den Sieg gekostet haben. Zum einen hätte ich die Knechte nicht aus der Reichweite des Chirurgen stürmen lassen sollen, das war deren Todesurteil und zum anderen habe ich an einem gewissen Punkt des Spieles ein wenig das Ziel aus den Augen verloren. Es lief zeitweise so gut, das ich der Meinung war, ich könnte die kompletten Khador-Truppen von der Platte fegen, bevor ich die Casterin dann angehe. Das erwies sich als Fehler, hätte ich Runden zuvor die Möglichkeit genutzt, direkt Sorsha anzugreifen, hätte die Schlacht wohl eine andere Wendung genommen.

Aber hätte, wäre, wenn nutzt nichts, wichtig ist, das man aus seinen Fehlern lernt.

Danke für das Spiel Matze!

…wir kommen wieder!

Greenburg Gretchins vs. Naggaroth Flying Skulls

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Hallo und Herzlich Willkommen zum Wiedersehen der beiden Kontrahenten Naggaroth Flying Skulls und Greenburg Gretchins, als die beiden Mannschaften zum letzten Mal aufeinander beim Whitey Bowl trafen, trennten sie sich unentschieden eins zu eins. Das will natürlich keiner der beiden Teamchefs noch einmal erleben, jeder hat mir versichert heute als Sieger aus diesem Turnier hervorzugehen. Nach einigen Vorbereitungsproblemen, da der Oger Steinriech den Ball vor lauter Verwirrung den gefressen hatte, wurde einstimmig auf eine Ratte ausgewichen. Rentate, wir sind bei dir. Die Gretchins gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den Ball. Die Spieler Stellen sich auf

Renate wurde über Endzone hinausgetreten von den Fans zurückgeschleudert und netterweise von Sneets aufgesammelt.

Und Nummer acht Malserinth von den Naggaroth Flying Skulls hat es gefährlich nahe am Spielfeldrand umgehauen und diese Lücke nutzen nun die Gretchens um in die Gegnerische Zone zu laufen. Die Flying Skulls Blitzerin Gaernrealle nimmt Andrag von den Gretchins ins Visier doch er weicht aus aber die setzt nach und trifft ihn mit voller wucht, er überschlägt sich einmal und landet außerhalb des Spielfeldes. Aber was ist mit den Fans, das gibt es doch nicht sie bleiben auf ihren Plätzen sitzen sind die Fans der Gretchins so enttäuscht von ihrer Mannschaft, das sie nicht mal den Spieler verprügeln?

Der Ball kommt in Bewegung, mit einem lauten Quiek wird Renate von Topnick an Boggrub weitergereicht. Da hat es aber gescheppert, es scheint dass einer der Elfen beim Blocken an einem Goblin abgeprallt ist, das habe ich auch noch nicht gesehen. Boggrub hat den Ball an Snanech übergeben und er läuft und läuft und Toutchdown. Eins zu null im eigenen Stadion da kocht die Stimmung, die Fans sind am Jubeln.

Bei diesem Anstoß scheint die Sonne und es kommt der leise Verdacht auf das unser aller heißgeliebter Ball Renate nicht wirklich mitspielen will, da sie schon wieder außerhalb des Spielfeldes in der Box der Flying Skulls gelandet ist. Aber Die Hexe der Flying Skulls hat sie sich geschnappt und stürmt mit ihr nach vorne, weit in die gegnerische Hälfte. Doch die Gretchins haben einen Brandsatz dabei, mit großen Augen schauen die Skulls zu wie er über sie hinweg fliegt und in ihrer Mitte Einschlägt.

Ich sage mal heute Abend ist eine feurige Stimmung hier im Stadion.

Und was ist das? Das gibt’s doch nicht! Toutchdown für die Skulls. Gaernrealle bringt den Ball nach Hause!

Schockstump wird unterdessen wegen unerlaubten Waffen vom Feld gestellt.

War ja auch nicht gerade ein faires Spiel mit dem Molotowcoctail. Doch das ist es was wir hier erwarten. Ich denke dieses Spiel ist noch nicht entschieden.

Die Gretchins scheinen in Topform. Sie haben Renate wieder in Besitz, das gibt’s doch nicht, sie kuschelt sich an das Bein des Spielers, kann eine Ratte parteiisch sein? Ich glaube sie freut sich schon wenn sie wieder in ihr Loch kommt. Snoctch wurde von Talondriel weg geteckelt das haben wir so noch nicht gesehen, der Gretchin wird von den beiden Snotlingen schnellst möglich in die Santätsbox gebracht, ob da noch was zu retten ist?

Beim Sprinten ist Villieth über seinen offensichtlich offenen Schnürsenkel gestolpert und ist in Zeitlupe auf das Gesicht gefallen, das sah übel aus. Und wir hören gerade eben, dass die Nase dieses Schönlings wohl für immer entstellt ist.

Da legt sich der Fokus auf den Ballträger, dieser wir von fünf Dunkelelfen in die Mangel genommen, doch es scheint als sein Mork und Gork den Goblins heute treu. Und noch ein Touchdown für die Grechins! Lukzit rettet sich mit seinen Sprungfedern vor den Dunkelelfen in die Endzone. Dazu kann man einfach nichts mehr sagen. Angeheizt von diesem Ereignis haben die Fans der Grechtins das Feld gestürmt und zwei Spieler der Skulls brutal verprügelt. So soll es sein!

Anstoß.

Es gelingt Mesfin von den Skulls den Ball aufzuheben, doch fast im gleichen Augenblick wird ein Spieler der Skulls von Renenenné mit der Kettensäge niedergestreckt und stürmisch rennt Tyohor, der von Mesfin den Ball bekommen hat, in Richtung Endzone, doch was ist das? Kurz vor der Endzone kommt er aus dem Tritt, verheddert sich mit seinen Stiefelkrempen in der Feldmarkierung und fällt, das gibt es doch nicht. In der Endzone… was für ein rabenschwarzer Tag für die Naggaroth Flying Skulls.

Nach der ersten Halbzeit steht es zwei zu eins für die Greenburg Gretchens.

Und willkommen zurück im Stadion,

der Ball befindet sich in der Hand der Skulls und diese legen gleich vor mit einem Blitz – und da geht der erste Goblin auch zu Boden, er ist aufs Gesicht gefallen. Gaernrealle macht ihren zweiten Toutchdown. Damit steht es zwei zu zwei.

Und das nicht mal eine Minute nach Beginn der zweiten Halbzeit.

Was sehe ich da im Stadion? In der Südkurve ist ein Block Fans, der tatsächlich ein „Renate wir lieben dich“ – Transparent in die Höhe hält. Das sind wirklich treue Fans. Und schon wieder wird ein Gretchins schwer verletzt in die Box getragen. Dieser wurde von Saldith in den Boden gerammt und musste von den beiden Snotling-Sanitätern “Weg“ und “Tragen“ ausgegraben werden bevor sie ihn in die Box bringen konnten. Dazu wird das Spiel kurz unterbrochen und ich höre hier von den Fans wie sie“Zeitspiel“ rufen.Von diesem Tumult überschattet macht die Hexe der Skulls ihren dritten Toutchdown in diesem Spiel, ich denke von dieser Begegnung wird sie viel Erfahrung mit nach Hause nehmen.

Und da wird der Schiri von den Fans der Gretchins verprügelt. Die Weste färbt sich langsam rot. Die Brutalität der Fans kennt kein Ende. Ich habe mich schon gefragt, wann es endlich soweit sein würde. Die Gretchins haben den Ball verloren da Steinriech versucht hat den Ballträger zu essen, doch Mork sei dank, hat er ihn wieder ausgespuckt und nun liegt dieser von Trollspucke durchweicht auf dem Spielfeld. Hoffen wir das er noch atmen kann.

Der Blitzer Saldith von den Skulls wurde schwer verletzt, wieder legt sich der Fokus der Gretchins auf Gaernrealle, die Renate fest in der Hand hält. Doch sie schlängelt sich aus der Falle und wirft einen Pass in die Endzone.

Und Touchdown!

Zwei zu vier für die Naggaroth Flying Skulls, da werden zu Hause sicher zur Feier des Tages ein paar Sklaven geopfert. Da kocht der Kessel.

Und wieder wird jemand über das Spielfeld geworfen. Das ist ein unsanftes aufkommen für den Spieler, er purzelt über das Spielfeld wie ein Flummi und bremst mit dem Genick. Das hat böse gekracht. Die Flying Skulls sammeln sich um den Ball und bilden eine Gasse.

Da winkt das zwei zu fünf, es ist zum greifen nah. Doch was machen die Gretchins? Steinriech und Schockstump setzen sich in Bewegung, scheinen aber die Orientierung verloren zu haben. Das nutzen die Flying Skulls sofort aus und versuchen einen weiten Pass. Das ganze Stadion hält den Atem an.

Der Ball wird geworfen, eiert etwas und fällt kurz vor der Endzone auf den Boden. Was für ein Pech. Doch der Ball wird durch einen herbeigeeilten Dunkelelfen aufgehoben und Touchdown.

Zwei zu fünf für die Flying Skulls. Und noch ist das Spiel nicht vorbei.

Die Greetchins haben den Ball in besitz, doch der Troll geht zu Boden und der Schiri pfeift ab, Da haben die Greetchins in ihrem Stadion den Arsch versohlt bekommen. Das war ein Spannendes Spiel.

Danke das ihr dabei wart und schaltet das nächste mal wieder ein.

Nicky