Die Schlacht von Waterloo

Thomas

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Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
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Am Wochenende hatten wir die große Ehre, an der Schlacht von Waterloo teilnehmen zu dürfen. Gespielt wurde bei diesem unglaublichen Event auf drei Tischen gleichzeitig mit über 4000 Figuren im 28mm – Maßstab. Die Schlacht wogte über 11 Stunden lang hin und her, bis den Franzosen schließlich, 20 Minuten vor Einbruch der Nacht (und der damit verbundenen Niederlage Napoleons) den Durchbruch durch die Alliierten Linien gelang.

Auch wenn mir als Spieler auf der Alliierten Seite das Ergebnis natürlich nicht so richtig gefallen kann, hatte ich jede Menge Spaß bei dieser großartigen Veranstaltung. Einen ganz ausdrücklichen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an die Hamburger Franks für die perfekte Organisation und den reibungslosen Ablauf der Schlacht!

Black Powder hat sich, von einigen Kleinigkeiten wie der berittenen Artillerie mal abgesehen, als perfektes Regelwerk für so eine Großschlacht erwiesen. Es ist schnell, leicht zu erlernen und praktisch ohne Tabellenarbeit spielbar – ich denke nicht, dass man diese Schlacht mit FoG:N oder einem anderen Napoleonischen Regelwerk an nur einem Tag (wenn überhaupt!) über die Bühne hätte bringen können.

Sollte es im nächsten Jahr noch ein Rückspiel geben (zum Beispiel bei Quatre Bras), werde ich gerne wieder daran Teilnehmen!

Hier ein paar bunt gemischte Bilder vom Wochenende, da ich auf der rechten Zentrumshälfte eingesetzt war und Matze später mit seiner „Powergamer-Landwehr“ die Franzosen von Links aufgerollt hat, ist der Schwerpunkt dementsprechend bei den beiden Bereichen.

Gruß,
Thomas

Auf nach Waterloo

Thomas

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Die Figuren sind gepackt, die Taschenuhr aufgezogen – lediglich Anklebekoteletten habe ich dann doch keine mehr besorgt. Heute Nachmittag geht es auf nach Hamburg .. äh nach Waterloo meine ich natürlich.

Das ist meine erste Veranstaltung in dieser Größenordnung, klar haben wir schon Mehrspielerschlachten geschlagen, aber mit 10 Generälen pro Seite auf drei Platten gleichzeitig wird diese Schlacht einfach riesig! Soweit es das Kampfgeschehen zulässt, werde ich natürlich eine Menge Bilder machen und diese Montag, spätestens am Dienstag hochladen.

Wünscht mir Glück!

Truppenaufmarsch

Thomas

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Schluss! Aus! Ende!

Das Waterloo-Wochenende steht bevor und die Mühen der letzten Wochen haben nun ein Ende: ich bin fertig!

Die Truppen sind jetzt alle bemalt und ich muss euch sagen, ich bin doch erstaunt, wie viel man in knapp 100 Tagen schaffen kann, wenn man sich wirklich reinhängt. … jetzt habe ich aber erstmal die Schnauze voll.

Am Samstag werde ich noch jede Menge mehr Bilder machen, dann auch hoffentlich bei besseren Lichtbedingungen!

Bis denn!

These boots are made for walking …

Thomas

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Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

Heute Abend bin ich sehr froh, Euch endlich mal wieder ein paar Bilder präsentieren zu können!

Zugegeben, sie sind nicht sonderlich gut, noch sind es besonders viele, aber es ist ein erstes „echtes“ Lebenszeichen. Hier seht Ihr, was mich die letzten 90 Tage so beschäftigt hat. Da ich soeben die letze Landwehr bemalt habe und jetzt nur noch die 95th Rifles, eine Haubitze und ein paar Kommandomodelle bemalen muss, habe ich mir einfach mal die Freiheit genommen, den aktuellen Arbeitsstand auf eine Platte zu stellen.

Gruß,
Thomas

Waterloo … fast da

Thomas

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Falls Ihr Euch wundert, warum hier momentan so wenig los ist, so kann ich Euch beruhigen. Der Grund dafür ist knapp drei Zentimeter hoch, hat ziemlich genau 200 Freunde dabei und ist erst grau, dann weiß und etwas später dann rot mit grauer Hose, bunten Umschlägen, lustigem Hut (mancher würde dazu Shako sagen) und Schießgewehr in der Hand.

Ja, Ihr habt es erraten, ich bin noch immer mittendrin im Waterloo-Projekt.
In drei Wochen steigt die große Schlacht, die (unzähligen) Franks aus Hamburg haben sich große Mühen mit den Vorbereitungen gegeben und versorgen uns Teilnehmer regelmäßig mit frischen Infos. Und was man da liest, macht echt einen guten Eindruck. Offenbar wird das echt ein sehr durchdachtes Spiel, das zum Glück nicht nur auf dem Tisch selbst stattfindet, sondern auch noch drum herum: Depeschen schreiben, Schlachtpläne schmieden, und so weiter – hach, ich freu‘ mich schon!

Nachdem diese Woche die ersten Highlander das Licht der Welt erblickt haben, ist das Ende jetzt wirklich schon deutlich am Horizont zu erkennen. Hier nun also mein aktueller Stand, damit Ihr auch mal seht was so vor sich geht. Ich verzichte an dieser Stelle auf ein „WIP-Bild“, weswegen Ihr Euch mit der Tabelle begnügen müsst.

… aber damit Ihr nicht ganz so traurig seid, hier ein Bild zur Aufmunterung:

 
In diesem Sinne: reingehaun!
Thomas

Nie wieder …

Thomas

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Am Wochenende habe ich das nächste Bataillon für Waterloo fertig gestellt. Damit fehlen „nur“ noch 6 weitere, eine Artillerie und eine Einheit Scharfschützen. Nebenbei stapeln sich die Perser weiterhin auf meinem Tisch, denn auch die wollen ja bemalt werden, allerdings hat das noch bis zum Ende des Jahres Zeit, was mir hier also den Druck nimmt, weiter eine Einheit Perser pro Woche zu schaffen.

Aber an die Stelle der 15mm Figuren sind ja die 28mm Briten gerückt, der Zeitplan sieht auch hier vor, grob eine Einheit die Woche zu schaffen. Das ganze ist jetzt nicht total stressig, aber was ich mal wieder feststelle ist, dass der Spaß am bemalen hier doch schon sehr auf der Strecke bleibt, da die Uniformen doch (bis auf wirklich wenige Unterschiede) immer gleich sind. Alles in mir schreit nach einem Fantasyprojekt, bei dem die Einheiten – und vielleicht sogar die einzelnen Figuren innerhalb der Einheiten – sich stark voneinander unterscheiden, doch bis ich etwas in die Richtung starten kann, wird es noch mindestens 2 Monate dauern. Ende September wird das II. Britische Corps aller Voraussicht nach fertig sein, das lässt mir noch 2 Wochen Puffer bis zum 12. Oktober, falls doch irgendwas dazwischen kommen sollte. Das von mir gesetzte Ziel, binnen gut 100 Tagen die kompletten Truppen auszuheben, die ich für das Szenario brauche war zumindest mal ziemlich sportlich, wenn nicht ein bisschen sehr optimistisch, aber ich werde fertig und ein bisschen stolz bin ich da jetzt schon drauf – und nicht zuletzt freue ich mich schon drauf, die dann fertig bemalten Figuren im Einsatz auf dem Spielfeld zu erleben!

Doch eines steht schon jetzt für mich fest: Nie wieder ein Projekt mit einem so engen Zeitrahmen!

1. Infanteriebrigade KGL

Thomas

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Die letzten 2 Wochen ist hier nicht allzu viel passiert, was daran lag, dass es zum einen wirklich irre warm war und zum anderen, dass ich ein klein wenig beschäftigt damit war, dem Waterloo-Projekt einen guten Einstand zu verleihen. Und hier ist sie, die 1. Infanteriebrigade KGL, bestehend aus 1. bis 3. Bataillon, Fußartillerie (9-Pfünder) und natürlich Colonel Plat höchstselbst.

Dem geneigten Beobachter fällt natürlich sofort auf, dass die Bataillone jeweils nur eine und nicht zwei Flaggen mit sich tragen. Das liegt daran, dass ich es vermeiden wollte, die mit 4 Basen wirklich sehr kleinen Einheiten zu überladen – und außerdem betont das nachher auf dem Spielfeld den Unterschied zu den größeren Einheiten, die nicht nur mehr Bases, sondern auch beide Banner haben.

Später werde ich, wenn bis zu Waterloo noch Zeit, bzw. danach noch Lust bleibt, alle Einheiten vervollständigen, spätestens dann werden also auch hier je beide Flaggen mit ins Feld geführt.

Ich hoffe, die Jungs gefallen Euch!

“ … Nacht, oder die Preußen kämen.“

Thomas

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Die griechischen Phalanx liegen in den letzten Zügen und so hab ich mir es nicht nehmen lassen die ersten Preußen für Waterloo auszuprobieren. Ich hab ja die Ehre die 15. Brigade in die Schlacht führen zu dürfen und find es eine tolle Gelegenheit so eine Themenarmee aufstellen zu können.
Und so kann ich heute die ersten Bilder zeigen, nämlich das 1. Batallion des 3. Schlesischen Landwehrregiment.

100 Tage …

Thomas

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Andrieux – La bataille de Waterloo

Gut Einhundert Tage dauerte die zweite Herrschaftsperiode Napoelons, bevor er wieder durch Ludwig XVIII. ersetzt wurde, mit der Schicksalsschlacht um Waterloo war auch Napoleons Schicksal besiegelt.

Am 12. Oktober dieses Jahres findet in Hamburg eine große Mehrspielerschlacht statt, bei der insgesamt 20 Spieler das Kommando der Streitkräfte übernehmen und somit über das Schicksal Europas entscheiden werden. Matthias und ich können uns zu den Glücklichen zählen, die einen Platz ergattern konnten, in der Rolle der Generäle Hill/Clinton, bzw. Generalmajor von Losthin, werden wir unsere Truppen in die Wagschale werfen.

Gespielt wird das ganze nach den sehr entspannten Black Powder – Regeln, die Matthias und ich bereits 2012 auf der Tactica präsentiert haben, seinerzeit haben wir uns um die Schlacht bei Mollwitz gekümmert. Das Regelwerk hat sicher seine Schwächen, aber für eine derart große Schlacht mit so vielen Teilnehmern und Einheiten ist es wie geschaffen!

Nun gilt es also, die Truppen des II. Corps (2./4. Division) auszuheben, passender Weise sind es noch knapp 100 Tage bis die Schlacht steigt. Matthias hat sich in den Kopf gesetzt, auch noch die 15. Inf.-Brig. aufzustellen, was bedeutet, dass mir der Part der Briten zufällt.

Das 2. Corps besteht, aus insgesamt 10 Infanterieeinheiten, 2x Artillerie und einer Einheit Schützen (Natürlich hat es viel mehr, aber das sind die, die wir bei dem Spiel aufs Feld führen werden.), die sich wie folgt aufteilen:

Plat: 3* Kings German Legion, 1* Foot 9pdr. Art.
Adam: 2* large British Infanterie (á 6 Basen), 1* Rifles, 1* Horse Artillerie
Halkett: 3* Hannover Landwehr
Mitchell: 2* British Infanterie

Die Einheiten bestehen im Normalfall aus 4 Basen zu je 4 Mann, die Ausnahme bilden die beiden Infanterieeinheiten unter Adam, die werden mit je 6 Basen dargestellt.

Es ist also eine Menge zu tun bis zum 12. Oktober … packen wir’s an!