Die Kabale des Gebrochenen Siegels: Invasion!

Ein greller Blitz zerriss die Realität und öffnete ein dunkles Tor zwischen dem Hier und dem Netz der Tausend Tore. Aus dem Dunkeln stürmten tiefgrüne, pfeilscharfe und schlanke Gleiter, geführt von einem schnittigen Jäger, gleich einer Klinge, begleitet von wendigen Hyemshin-Jetbikes. Archon Xerathis betrat die Wirklichkeit des Planeten Astaramis, nahe des Raumhafens Praxima.Anstatt aber in der Heimlichkeit die Suche nach der Krone der Seelen fortzusetzen, stürmte die Kabale des Gebrochenen Siegels unmittelbar hinein in die Wirren des Krieges. Ein Schwarm des seelenlosen Weltenfresser schickte sich an den Raumhafen zu überrennen. Allein ein paar wenige Spacemarines standen dem Schwarm noch im Weg.

Der Archon aber war nicht überrascht, im Gegenteil. Xerathis hatte diese Situation bewusst gewählt, so dass seine Anwesenheit möglichst im Chaos der Schlacht unterging und niemand von den Drukhari Kenntnis nahm. Dies bedeutete allerdings, das kein Zeuge überleben durfte, weder die einfältigen Menschen noch die wilden Kreaturen des Weltenfressers. Und sie waren auch das erste Ziel der Eldar.Das Eintreffen der Seelenjäger schien das Schwarmbewusstsein irgendwie zu beeinflussen. die Tyraniden stockten, zögerten, hielten inne, nur einen kleinen Moment, kaum wahrnehmbar. Doch dies reichte den schnellen Kriegern der Kabale bereits aus. Sie ergriffen unmittelbar die Initiative und attackierten die Kreaturen hart, schnell und mit voller Wucht. Die Eldar eröffneten sofort das Feuer und erlegten zahlreiche Termaganten, die auf die wenigen Spacemarine-Verteidiger losstürmten. Die Marines hatten eine gute Verteidiungsposition auf einer erhöhten Plattform eingenommen und eröffneten ebenfalls das Feuer auf die Tyraniden. Allerdings standen sie gegen die Übermacht des Schwarms auf verlorenen Posten.

Der Schwarm ließ sich von dem Feuer wenig beeindrucken. Von ihrem gemeinsamen Bewusstsein getrieben, stürmten sie gleichzeitig auf die Marines vor und eröffneten das Feuer. Die beeindruckende Feuerkraft der Termaganten zwang die Marines zwar in volle Deckung, konnte aber nur wenig Schaden anrichten. Diesmal beschütze der Imperator ganz gewiss.

Ohne Furcht hielten die wenigen Marines ihre Stellung gegen die Übermacht der Tyraniden, feuerten zurück und konnten einige Verluste unter den Termaganten erzielen. Auch die Carnifexe erhielten einige Treffer durch den Predator, schüttelten sie aber ab als wären sie nichts weiter als lästige Mückenstiche. Die Engel des Todes allein schienen die wilden Xenos wohl nicht aufhalten zu können. Doch heute hatten sie die Hilfe der düsteren Drukhari. Die Kabalenkrieger auf ihren schlanken Barken vernichteten die Reste des bereits angeschlagenen Termagantentrupps, töteten die Tyranidenkrieger und verwundeten einen der Carnifexe.

Unbeeinflusst durch den starken Beschuss näherten sich die Tyraniden weiter den Spacemarines. Der Beschuss der Kreaturen heilt weiter an, gerade die Carnifexe erzielten hohe Verluste unter den imperialen Verteidigern.

Plötzlich erzitterte hinter den Marines die Erde und eine Industrieplattform stürzte in sich zusammen als sich ein furchterregender Trygon  aus dem Boden erhob. Ihm folgte eine weitere Welle der Termaganten wie eine scheinbar nie endende Flut.

Der Trygon stürzte sich auf den Predator, während die Termaganten das Feuer auf eine der Schattenbarken eröffneten. Beide, Panzer und Barke, konnten den Angriffen kaum etwas entgegensetzen und binnen kurzen Zeit waren sie vernichtet und brannten lichterloh. Immerhin konnten sich die Kabalenkrieger unbeschadet aus der Barke retten.

Trotzdem das Schwarmbewusstsein von leichter Unsicherheit über den Ausgang des Gefechts befangen wurde, sah es zu dieser Phase, gerade nach dem Angriff des Trygon und den hohen Verlusten der Marines durch die Carnifexe, nicht all zu schlecht für die Tyrandien aus.

Nun lag es an den Verteidigern zu zeigen, ob sie in der Lage sein würden den Angriff des Schwarms abzuwehren. Die wenigen verbliebenen Marines setzten weiter die Termaganten unter Feuer, während die schweren Waffen und die Terminatoren den Trygon angriffen. Zugleich schlugen die Drukhari erneut zu und zeigten wieder einmal, welche Feuerkraft sie auf den Feind richten konnten. Der Trygon fiel unter dem heftigen Beschuss der Marines und des Sichelflügeljägers, während die Termagenten die ihm gefolgt waren unter heftigsten Splitterwaffenbeschuss gerieten und entweder starben oder ihren tierischen Instinkten erlagen und flohen.

Zur gleichen Zeit erlegte ein Trupp Kabalenkrieger auf ihrer Barke den Brutlord(?)  während die Schattenviper und Hyemshin die Termaganten in Zentrum der Schlachtlinie weiter ausdünnten. Durch die hohen Verluste und dem Opfer ihrer Synapsenverbindung erlagen auch die restlichen Tyranidenkreaturen ihren niederen Instinkten. Allein die Genräuber setzen ihren Angriff fort, während der Rest jeglichen Angriffsschwung verlor und sich wild im Gelände verteilte. Nun war es ein leichtes für die Verteidiger die letzten Reste niederzumachen. Diesmal hatte der Schwarm keine Chance gehabt ….

Als die letzten Kreaturen des Weltenfresser getötet waren, sammelten sich die Krieger der Kabale auf ihren Gleitern um ihren siegreichen Archon, während der Sichelflügeljäger Kreise über sie zog und das Gelände aus der Luft sicherte. In einiger Entfernung sammelten sich die wenigen überlebenden Spacemarines, die den Angriff des Schwarms überlebt hatten, auf den Trümmern der Industrieanalge. Doch noch war der Kampf nicht zu Ende, vielmehr richtete der Archon nun seinen dunklen Blick auf die Todesengel des Imperators. Niemand durfte überleben ….

 

 

Matthias

Matthias

Niederer Schreiberling, Aushilfe und "Hobby"-Historiker, Kampagnenmeister und BigBrother im Blog.
Matthias

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