Pulp City Plattenbau Tag 4

Ich erlaube mir einfach mal das vergangene Wochenende in einem Eintrag abzuhandeln (..und das hat nichts damit zu tun, das ich am Sonntag bis 17 Uhr gepennt habe weil ich am Vorabend doch kräftig dem Alkohol zugesagt habe).

Ich bin ziemlich gut voran gekommen, aber fangen wir vorne an: Nachdem die Gehwegplatten getrocknet waren und durch den guten Universalkleber wirklich bombenfest am Kork gehalten haben hab ich erstmal alles mit einer deckenden (aber auf keinen Fall zu nassen/dicken) Schicht Grundfarbe bestrichen. Auch hier ist wieder drauf zu achten, nur eine Streichrichtung zu nehmen, damit das Ganze Struktur erhält. Also auf der Straße immer dem Verkehr nach und auf den Bürgersteigen von der Straße aus zum Rand des Plattensegments. Nach dem Trocknen stand an insgesamt 2 Stellen die Pappe hoch, also wurde das schnell behoben, damit wieder alles schön ebenerdig ist. Nachdem die Vorderseiten trocken und die beiden gelösten Gehwegplatten wieder festgeklebt waren hab ich die Platten umgedreht und ebenfalls mit einer Schicht der Grundfarbe bestrichen (Streichrichtung!) denn wir wollen die Segmente ja beidseitig benutzen, um Platz für die Gebäude und sonstigen Kram zu haben. In diesem Schritt ist es wichtig drauf zu achten, das sich an den Kanten keine Tropfen runterlaufender Farbe sammeln, notfalls mit einem alten Lappen oder Küchentuch abwischen.

Jetzt wieder alles trocknen lassen und es kann weiter gehen. Ich mische ein mittleres Grau und beginne damit, die Platten trocken zu bürsten, durch die Struktur die wir im ersten Schritt aufgetragen haben, bekommen wir einen schönen Effekt. kurz trocknen lassen und die Platten umdrehen. Jetzt ist es ganz wichtig, drauf zu achten das der „Asphalt“ auf keinen Fall etwas abbekommt, dazu habe ich ein Stück Papier zugeschnitten, das ich als Schablone nutze. Die Gehwegplatten sehen nach dem Trockenbürsten schon recht ordentlich aus.

Damit sind die Segmente auch schon beinahe fertig, es fehlt nur noch die Fahrbahnmarkierung, die ich aber nicht mit einem Pinsel auftragen möchte, sondern am liebsten aufkleben. – ich werde mich heute oder morgen mal im Modellbauzentrum beraten lassen, da MUSS es eine Lösung geben.

Solange haben die Platten erstmal Ruhe vor mir und ich kann mich um die Gebäude und Szenerie kümmern. Auf der Platte kommt ja wie schon erzählt Pappgelände zum Einsatz, zum einen weil es schön Comichaft aussieht und zum anderen weil ich einfach mal was anderes ausprobieren möchte. (Man muss ja seinen Modellbau-Horizont erweitern.) Ich benutze Hauptsächlich Szenerie von Worldworksgames, gemischt mit ein paar Kleinigkeiten von Tommygun. Ich kann jedem wirklich nur empfehlen, sich mal mit Pappgelände auseinander zu setzen, gerade in Puncto Texturen hat das eine Menge zu bieten und stabil ist es auch! (Hätte ich selbst nicht gedacht.)

Also schnell zwei Gebäude zusammen gebaut, ein paar Straßenschilder gemacht, eine Telefonzelle und ein bisschen weiterer Schabernack und fertig ist die Laube – bereit fürs erste Probespiel.

Alles in Allem denke ich habe ich in einer Woche schon viel erreicht, und der momentane Stand des Projekts kann sich sehen lassen. Jetzt werde ich mich erstmal drauf konzentrieren noch ein paar größere Wohnhäuser zu basteln und dann endlich mal die Figuren weiter zu bemalen. Wenn ich dann die Fahrbahnmarkierungen angebracht habe, werd‘ ich den ganzen Spaß noch grob mit mattem(!) Klarlack übersprühen, damit sich noch eine kleine Schutzschicht bilden kann.

So weit, so gut – bis zum nächsten mal!

Thomas

Pulp City Plattenbau Tag 3

Back to business!
Nachdem ich mir Gestern erlaubt habe, einen Tag lang die Platte zu vernachlässigen, um eine erste Schicht Farbe auf die Figuren bringen zu können, ist es jetzt wieder Zeit, an den Plattensegmenten weiter zu arbeiten.

Mittlerweile habe ich feststellen müssen, das die Straße ein wenig zu schmal geworden ist, aus den ursprünglich geplanten 10cm werden jetzt doch 14. Blöderweise habe ich die Korkplatten ja schon mit dem (wirklich guten) Universalkleber fixiert, also wird es nun Zeit, sich ein bisschen dreckig zu machen um die überschüssigen Korkzentimeter wieder runter zu bekommen. Das ging einigermaßen, so das ich anfangen konnte, weitere Gehwegplatten (8×5 cm) aus der Pappe auszuschneiden und anzubringen. Was uns zum nächsten Problem führt: Der Bastelkleber hat einen zu hohen Wasseranteil, der dazu führt das die Pappe sich aufrollt, wenn sie in dem Kleberbett liegt. Also probiere ich es mal anders. Den oben schonmal genannten Universalkleber spritze ich (aus der Silikonpistole) auf die gestutzten Gehwege und verteile das Ganze so lange mit einem Spachtel bis das aussieht, wie ein Frischkäsebrot. (Die billigen roten aus dem Baumarkt reichen da völlig!) Der Kleber ist deutlich „trockener“ als der wässrige Bastelkleber und so lassen sich die Gehwegplatten problemlos anbringen. Zur Sicherheit stapele ich die fertigen Plattensegmente übereinander, damit das Ganze noch ein wenig Druck zum anziehen hat. Es scheint so, als hätte ich diesen Schritt jetzt erledigt, wenn die Pappteile bei der Bemalung keinen Strich durch die Rechnung machen, sind wir auf einem sehr guten Weg.

Wie ich Gestern schon erwähnt habe, hab ich bei einem Laden eingekauft, der „Pappgelände“ herstellt. Dieser Comiclook ist genau das richtige für so ein Superheldenspiel, finde ich. Hoffentlich schaffe ich es in der nächsten Woche mal, ordentlich durchzustarten, wenn meine Segmente für die Spielplatte fertig sind. Vor allem die Parkuhren haben es mir angetan, die auf dem Bild ist noch nicht mit einem schwarzen Stift nachbearbeitet worden, (das macht man bei Pappgelände um die weißen Schnittkanten zu verdecken) das habe ich heute Morgen erst schnell gemacht, sieht super aus, wie eine Parkuhr aus ’nem Comic Strip.

So, ich würde sagen das wir schon ein gutes Stück weiter gekommen sind und in den 2 Tagen die ich effektiv an der Platte gearbeitet habe ist schon eine unbemalte Straßenlandschaft entstanden. Super!

Gruß,

Thomas

Pulp City Plattenbau Tag 2

Tag 2 im Pulp-City Projekt. Heute sind die Bürgersteige dran. Wenn ich das fertig habe, werde ich mich langsam aber sicher darum kümmern, ein bisschen Leben in die Straßen zu bekommen. Also habe ich für den Anfang erstmal 5 Snackautomaten ausgedruckt, funktioniert wunderbar und gibt dem Ganzen einen tollen Comiclook. – Nicht das ich nicht auch selbst was bauen könnte, aber der Stil passt, wie ich finde super zu einem Superhelden-Tabletop und außerdem ist es einfach mal was neues.

Nachdem ich ja am ersten Tag die Grundkonstruktionen der Straßenplaten gearbeitet habe, ist es nun an der Zeit, die Gehwege mit etwas Struktur zu versehen. Also hab ich aus dünner Pappe Streifen geschnitten, so knapp 5 cm breit und 10 cm lang, und die auf die Korkstreifen geklebt. Blöderweise wellt sich die Pappe wie die Hölle, das liegt vermutlich an dem Bastelkleber. Also hab ich erstmal eine Seite geklebt, dann was schweres draufgelegt und das ganze erstmal ganz in Ruhe trocknen lassen. – das ist sicher noch nicht die optimalste Lösung, da muss ich mir nochmal was schlaueres einfallen lassen.

Naja, die Trockenzeit konnte ich nutzen um noch ein paar Snack- und Erfrischungsautomaten aufzustellen, ist eine nette Abwechslung nebenbei, geht schnell von der Hand und sieht super Comicartig aus. (Kleiner Tipp: Photopapier klebt man am besten mit Sekundenkleber. Das dauert dann wirklich nur eine Sekunde und hält bombenfest!)

Ich hatte die Automaten noch nicht ganz zusammen, als es an der Tür klingelte, die Post! Oh, das ging ja schnell. Am Montag bestellt, am Dienstag bezahlt und am Mittwoch an der Haustür – bei dem Laden bestelle ich sicher nochmal was, das hat mustergültig hingehauen. (Ist ja leider oft nicht so einfach mit dem Versand) Also schnell unterschrieben, das Paket aufgerissen und *tada* beide Starterboxen sind da und warten drauf, zusammen gebaut zu werden! Es dauerte nicht lange, da hatte ich, allen Spaltmaßen zum Trotz, die Figuren zusammen. Fix alles Grundiert und schon kann ich mit der Grundbemalung anfangen. Wie Ihr sehen könnt, habe ich wirklich erst die grundlegenen Farben auf ein paar Figuren angebracht, da passiert noch einiges.

Doch eines nach dem anderen. Sollte ich heute Zeit finden, werde ich mich weiter um das Problem mit den Gehwegen kümmern, wenn die sich bei der Bemalung genau so wellen, dann muss ich wohl oder übel auf Plasticcard ausweichen. Das kann sich nicht wirklich wellen. Naja schauen wir mal, dazu fällt mir sicher noch was ein.

So weit, so gut.

Thomas

PS: Kacke.
Nachdem ich gerade bei Worldworksgames eingekauft habe, hab ich festgestellt, das meine Straßen zu schmal sind. -also überall ein paar cm runter. …oha…..

Pulp City Plattenbau Tag 1

Aloha,
Gestern habe ich doch tatsächlich noch Korkmatten bekommen, die sind zwar teurer als die MDF-Segmente, aber mit dem Gesamtkosten für das Projekt liege ich momentan noch unter 20 Euro, was denke ich annehmbar ist. Das wird sich Heute Nachmittag sicher ändern, ich muss die Pappe für die Gehwegplatten besorgen und für die Gegenstände brauche ich noch Hochglanzpapier für unseren Drucker (…ja, ich kaufe die nächste Farbpatrone, Schatz.), damit ich die auch vernünftig ausdrucken kann.
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Kurzer Exkurs:
Auf dieser Seite gibt es unmengen an tollen
(und kostenlosen) Sachen zum Ausdrucken – vom Serverschrank bis hin zur Autowerkstatt! Ich werde den ganzen Kram in Hochglanz ausdrucken und das dann auf Styropor kleben, damit die Sachen an sich ein wenig mehr aushalten. – mehr davon aber zu gegebener Zeit hier, jetzt ist es erstmal an der Zeit, die Platten zu machen, also zurück zum Thema!
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Also, fangen wir an!

Als erstes schauen wir noch einmal kurz, ob wir alles haben, was wir für den ersten Tag brauchen: 

  • 9 MDF-Platten â 30×30 cm (8mm Stärke)
  • 2 Korkplatten â 100×50 cm (3mm Stärke)
  • Universalkleber (Sollte Holz und Kork kleben können)
  • Farben (ich nehme eigentlich immer die billige Voll- und Abtönfarbe aus dem Baumarkt)
Zunächst habe ich die Straßenzüge mit Bleistift vorgezeichnet, ich nehme 4 Geraden und 4 T-Kreuzungen, so hat man genug Variationsmöglichkeiten und wenn man die Platten einfach umdreht, dann hat man einen großen Platz. Auf die neunte Platte soll ein kleiner Park, die Platte ist durch das Gras dann nicht mehr doppelseitig nutzbar, aber das soll uns nicht stören, ganz im Gegenteil, was wäre so eine moderne Großstadt ohne einen Stadpark?


Damit die erste Farbe in Ruhe trocknen kann, habe ich mit dem Park angefangen – auf die Wege und den Platz in der Mitte trage ich eine gute Schicht Brauner Farbe auf, die ich dann sofort mit Vogelsand bestreut habe.  Vogelsand hat den Vorteil das er recht Saugstark ist und so eine gute Bindung mit der Farbe eingeht. (Bild 2) Nachdem die Farbe etwas angezogen ist, kommt eine abschließende Farbschicht drauf, die das ganze versiegelt (Bild 3) und dafür sorgt das der Sand da bleibt, wo er auch hingehört. Die Rasenfläche wird erstmal mit einem frischen Grün grundiert.

Jetzt sind die Straßenplatten dran. Ich habe aus den Korkplatten die benötigten Stücke für die Gehwege ausgeschnitten, da ich gerne ein bisschen Platz für die Gebäude haben möchte, hab ich die Straße 10 cm breit gemacht und die Bürgersteige auch. Die Korkplatten-Zuschnitte werden jetzt mit dem Alleskleber (da kann man ruhig was vernünftiges nehmen) auf die MDF-Zuschnitte geklebt, wobei man drauf achten sollte, diesen Schritt mit der nötigen Sorgfalt zu machen. Damit das Ganze auch ordentlich hält, legen wir die Platten sorgfältig übereinander und legen einen schweren Gegenstand drauf. (Bilder 4 – 6)
[MÖÖÖÖP – Nachtrag: mittlerweile hat sich herausgestellt, das ich die Straßen besser 14cm breit hätte machen sollen. Super.]

Wenn der Kleber trocken ist, fangen wir an die Straßen zu bemalen, ich habe eine fast schwarze Farbe genommen, die ich recht dickflüssig (aber in dünnen Schichten) auftrage. Das hat den Vorteil das ich mit dem Pinsel eine Struktur in die Farbe bringen kann, die ja den Asphalt darstellt. Dafür zieht man sorgfältig den Pinsel von einer Seite zur anderen und nicht (!) zurück. (Also nicht hin-und-her, sondern nur hin, wenn Ihr versteht.) (Bild 7)

Uff, das wars‘ für Heute, jetzt eine Kühle Erfrischung! (Bild 8)
Gruß,
Thomas
PS: Entschuldigt die echt miese Bildqualität, aber ich hab das mit meiner Handykamera aufgenommen…. Es sollte aber reichen um zu verdeutlichen, was ich meine.
PPS: Ich freue mich über alle Art von Kommentaren und Kritik! 🙂

Spontanumzug

Ich bin mir gar nicht sicher warum, aber ich hab mir überlegt, das ich auch mal einfach drauf verzichte meine Seite selbst mit Typo3 zu gestalten und so stelle ich den Schmock-Blog nun um – auf diesen Blog hier. Ob ich die alten Beiträge alle wieder einstelle weiß ich noch nicht, vielleicht den einen oder anderen, aber lassen wir uns mal überraschen.

Also ein herzliches willkommen von mir für mich.
🙂