Road to Hamburger Tactica 2018 – Materialbeschaffung

Nachdem wir uns nun also für ein System entschieden hatten, geht es nun an die Materialbeschaffung. Dazu ist es erst einmal wichtig, eine Liste von Dingen zu erstellen, die benötigt werden.

– Was braucht man nun also, um Gorkamorka zu spielen?


Zunächst einmal natürlich die Regeln.

Diese waren einige Zeit kostenlos auf der Games-Workshop-Seite verfügbar, auch heute findet man mit etwas Suchen noch die Pdf Dateien der Grundregeln. Damit ist die Pflicht in Puncto Regeln zwar schon getan, aber im Rahmen eine Präsentation braucht man natürlich etwas zum Anfassen – also muss  ein „echtes“ Regelbuch her!  (Früher hatte ich mal die Gorkamorka-Box aber ich war Jung und Dumm und … nun, sagen wir mal, ich habe sie nicht mehr.) Glücklicherweise findet man das mit etwas Glück noch in gutem Zustand für gar nicht soo viel Geld – damit war der erste Punkt schonmal abgekakt.

Zubehör für die Spielmechanik.

Wer die alten Games-Workshop Systeme kennt, der erinnert sich vielleicht daran, dass es diverse Würfel gab, die heute nicht mehr benutzt werden. Neben dem Abweichungswürfel (der heute noch bekannt ist), waren das vor allem der Artilleriewürfel und der Schnellfeuerwürfel. Während der Artilleriewürfel noch relativ leicht zu bekommen ist, sieht das beim Schnellfeuerwürfel leider ganz anders aus. Meine bisherigen Versuche, einen originalen Würfel zu ergattern hatten bisher wenig Erfolg. (Hast du einen? Her damit!) Um nun erstmal die Schäfchen ins Trockene zu bringen, habe ich mir nachgemachte Würfel bestellt, die sind besser als nichts, aber eben nicht die beste Lösung.

Neben den Würfel gibt es noch eine „Drehschablone“ für die Fahrzeugbewegung und diverse Marker. Die Schablone begrenzt eigentlich nur einen 45° – Winkel für die Fahrzeugdrehungen. Ich glaube das bekommt man sicher auch ohne hin, wir werden es jedenfalls erstmal ohne versuchen. Im Schlimmsten fall baut man sich fix eine, das ist ja schnell gemacht. Die Marker werde ich ebenfalls selbst bauen, dazu in einem Späteren Beitrag mehr.

Eine Spielplatte

Im „Anderen Buch“ wird die Welt, auf der Gorkamorka spielt (ein toter Planet namens Angelis) gut beschrieben. Der Planet wurde von einem großen Objekt getroffen, was die Vernichtung beinahe aller dort ansässigen Lebensformen zufolge hatte und den Planeten als Karge Wüste zurück ließ. Dieses Objekt war kein Komet, nein – es war ein Space Hulk, der eine ganz besondere Fracht mit sich brachte: die Orks.

Wir brauchen also eine Wüstenplatte. Feste Maße sind im Gorkamorka-Regelwerk nicht vorgegeben, aber wir nehmen die üblichen 180×120 Zentimeter, um auch genügen Platz zu haben. Wie durch einen Zufall ist die Platte an Sich auch bereits fertig, für unser Tobruk-Wochenende hat Sascha schon fleißig Platten vorbereitet, eine von denen (mit tollen Canyons) darf ich dann für die Gorkamorka-Präsentation nutzen. (Danke!!)

Gelände

Kein Spiel kommt ohne Gelände aus, auch wenn bei Gorkamorka einiges an offener Fläche benötigt wird, um mit den Fahrzeugen ordentlich rum heizen zu können, braucht es auch Deckung und anderen Kram für den Wegesrand. Da sich unser Spiel unweit der Absturzstelle des Hulks abspielt, darf also reichlich Zeug im Weg rum liegen.

Eine der Anforderungen an unsere Präsentationen ist ja, dass wir das Material später noch weiter benutzen können. Aus diesem Grund wird das Gelände in zwei Gruppen unterteilt: Allgemeines Gelände und Orkiges Gelände.

Allgemeines Gelände:
Aus meiner Deadzone-Box habe ich einiges an Scifi-Gelände rumstehen, dass ich schon länger mal fertig machen wollte. Dies soll dann universell einsetzbar sein, damit ich es auch für andere Spiele (in einer fernen Zukunft in der es nichts als Krieg gibt™ ) nutzen kann.

Quelle: Mantic Games

Das kann natürlich nur ein kleiner Teil sein, denn zum einen ist das Gelände natürlich nur bedingt für Gorkamorka geeignet und zum anderen ist das natürlich viel zu wenig für die Platte.

Um das Ganze nun ein wenig zu verstärken, habe ich mir weiteres Gelände von Mantic bestellt. So sieht das dann einheitlich aus und bleibt für alle denkbaren Verendungszwecke nutzbar.

Quelle: Mantic Games
Quelle: Mantic Games

Mit den drei verschiedenen Sets (die Röhren habe ich mehrmals gekauft) sollte ich genug Gelände haben, um der Platte einen grundsätzlich stimmigen look zu verpassen.

Orkiges Gelände:
Kommen wir jetzt zum wirklich wichtigen Teil – dem Orkgelände, denn hier beginnt der wirklich kreative Part. Das Orkgelände soll der Platte zu einem wirklich stimmigen Aussehen verhelfen, damit auf den ersten Blick klar ist, dass hier Orks das Sagen haben. Hier ist alles möglich und man darf sich richtig austoben, worauf ich mich schon sehr freue. Der Ork-Geländebau wird später dieses Jahr stattfinden, wenn das „normale“ Gelände soweit fertig ist.

Fahrzeuge & Figuren

Wenn wir dann die Platte so richtig schön „vollgemüllt“ haben, brauchen wir natürlich noch ein paar Bewohner für unser schönes kleines Spiel. Die alten Gorkamorka-Figuren (mittlerweile 20 Jahre alt) können mit den neuen Orks nur noch schwer Schritt halten, weswegen wir unsere Teams aus den aktuellen Modellen zusammen stellen werden. Gerade Fahrzeugtechnisch sind die aktuellen Modelle den alten doch um Längen überlegen .. von den Forgeworld-Sachen ganz zu schweigen.

Nachdem wir unsere Idee veröffentlicht hatten, bekamen wir reichlich Zuspruch von allen Seiten (Danke!!) und nicht nur das – ein paar unserer Freunde haben selbst noch orkiges Zeug rumfliegen, dass sie uns freundlicherweise für die Präsentation überlassen haben. Danke Jungs, ihr seid die Besten!

Präsentationsmittel

Zu guter letzt braucht man natürlich noch geeignete Präsentationsmittel. Dazu gehört zum einen natürlich das Szenario (WAS präsentiere ich) und zum anderen die Handouts, Einheitenbögen, etc. (WIE präsentiere ich). Auch hier wird es zu gegebener Zeit entsprechend Infos von mir geben.

So, der Anfang ist gemacht. Jetzt kann es so RICHTIG an die Arbeit gehen!

Thomas

Thomas

Auftragsmaler und Tausendsassa bei mietpinsel.de
Im Hobby seit ich denken kann, nach einer längeren Pause Anfang der 2000er Jahre hat mich der Tabletop-Irrsinn wieder eingeholt.
Thomas

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